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SAOT, KPI, VAR – Schiedsrichter im Jahre 2026

Knut Kircher und Matthias Jöllenbeck äußerten sich zur Schiedsrichterei allgemein, der bisherigen Saison und einzelnen Szenen.

Am Dienstag fand in Frankfurt ein Termin mit dem offiziellen Titel „Schiedsrichter schulen Sportjournalisten“ statt, bei dem der Schulungscharakter von den Anwesenden schnell in ein „Wir wollen hier ja eher gemeinsam diskutieren“ verändert wurde. In diesem Jahr wurde diese Veranstaltung (organisiert vom VDS, dem Verband Deutscher Sportjournalisten) erstmals auch hybrid angeboten. Neben den Teilnehmenden vor Ort konnten so auch über 70 Personen online am Meeting teilnehmen. Es moderierte Alex Feuerherdt (Leiter Kommunikation und Medienarbeit), inhaltlich berichteten Schiedsrichter-Chef Knut Kircher und FIFA-Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck.

Kommunikative Maßnahmen

Knut Kircher präsentierte zunächst einmal Zahlen aus dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Bereits 17x wurde in dieser Saison die „RefCam“ eingesetzt, die neben internen Schulungszwecken auch die Möglichkeit für durchaus spektakuläre TV-Bilder bietet. Bei zehn Spielen wurde sie in der 1. Bundesliga eingesetzt, die restlichen Spiele verteilen sich auf 2. & 3. Liga sowie DFB-Pokal und den Supercup. Die Erfahrungen sind durchweg positiv, wir werden sie also weiter im Einsatz sehen.

Ebenfalls positiv angenommen wurde das Erklärvideo zur automatischen Abseitserkennung („SAOT“, semi-automated offside technology).

Mit Hilfe der SAOT sei die durchschnittliche Checkdauer bei Abseitsentscheidungen von 45 auf 23 Sekunden gesenkt worden.

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