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Burda gehört in die Bundesliga

Wie lange soll ein bewährter Schiedsrichter noch auf den Aufstieg warten? Dr. Max Burda hat längst bewiesen, dass er in die Bundesliga gehört.

Mit dem am vergangenen Wochenende schwer zu leitenden Ostderby zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden, konnte der Berliner die gewohnte Leistungsstärke in seinem 50. Zweitligaspiel einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellen. Emotionen aus vergangenen Zeiten der ehemaligen DDR-Oberliga kochten hoch. Das Spiel lief in ruhiger Atmosphäre ab, dank der sicheren Spielleitung eines Schiedsrichters, der absolute Ruhe und Souveränität ausstrahlte. Die äußeren Begleiterscheinungen mit schwersten Ausschreitungen danach in Magdeburg, weisen einmal mehr auf die zunehmende Gewalt im Fußball hin.

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Im Spieljahr 2024/2025 erhielt der 36-Jährige zwei sogenannte „Schnupperspiele“ in der höchsten Spielklasse. Der Aufstieg blieb ihm trotz ansprechender Leistungen verwehrt. Ein Grund dafür, beim DFB gilt die stur gehandhabte Regelung, dass die Liste maximal 24 Schiedsrichter umfasst. Am Ende der laufenden Saison hören mit Deniz Aytekin, Tobias Welz und Frank Willenborg drei, möglicherweise sogar vier Unparteiische auf. Patrick Ittrich hat sich noch nicht entschieden, will vielleicht noch ein Jahr dranhängen, um die angestrebte Zahl von 100 Spielen zu erreichen. Derzeit verzeichnet der Hamburger 88 Einsätze.

Warum zeigt sich der DFB-Schiedsrichterausschuss nicht flexibler? Burda hätte längst im Überhang nominiert werden können, um die demnächst entstehende Lücke zu füllen. Was spricht dagegen, wenn ausnahmsweise in einer Saison einmal 25 Schiedsrichter zum Einsatz kommen? Altersmäßig drängt die Zeit, Herr Kircher! Als DFB-Schiedsrichterchef sind sie gefordert. Handeln Sie sofort und setzen Dr. Burda unverzüglich auf die Liste der Erstliga-Schiedsrichter. Leistungsmäßig wäre er bereits lange dran. Oder sind drei Berliner in der Bundesliga nicht genehm?

Dieter Albrecht

42 Jahre freier Mitarbeiter beim Stader Tageblatt und Sport-Informations-Dienst, Köln, als Journalist. 20 Jahre aktiv als Schiedsrichter bis zur 5. Liga.

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