20 Spieltage in der Bundesligasaison 2025/2026 sind gelaufen. Alle 24 Schiedsrichter der höchsten Spielklasse sind derzeit einsatzfähig und kommen in regelmäßigen oder bei einigen in unregelmäßigen Abständen zum Einsatz.
Zum Saisonende beenden mindestens drei Schiedsrichter (Aytekin, Welz, Willenborg) auf eigenen Wunsch ihre Laufbahn. Da ist es an der Zeit, den einen oder anderen Aufstiegskandidaten aus der 2. Liga zu berücksichtigen. An vorderster Stelle genannt: Dr. Max Burda. Er hat mit einem souveränen Auftritt das schwer zu leitende Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden sehr gut, mit nur zwei gelben Karten, über die Bühne gebracht. Besser geht es nicht.
Außerhalb des Stadions tobte der Mob, mit schwersten Ausschreitungen zügelloser Gewalt, Das Ergebnis sind zahlreiche Verletzte vor allem Polizisten, die immer wieder den Kopf hinhalten (müssen). Erinnerungen an alte DDR-Oberligazeiten wurden nach bald vier Jahrzehnten wieder geweckt. Eine Begleiterscheinung, die mit der zunehmenden Gewalt, vor allem im Osten einhergeht.
Eine bessere Empfehlung kann Dr. Burda nicht mehr liefern. Oder fällt er etwa dem Proporz zum Opfer, weil bereits zwei Schiedsrichter ,mit Zwayer und Siebert aus der Hauptstadt ganz oben pfeifen. Bis 2021 waren es mit Gräfe auch schon mal für lange Zeit drei.
Herr Kircher, Sie sind Schwabe. Da ist die sprichwörtliche Zurückhaltung neben der oft nachgesagten Sparsamkeit ein besonderes Merkmal. Hier geht es aber allein darum, der Verantwortung als Vorsitzender des DFB-Schiedsrichterausschusses gerecht zu werden.
Geben Sie Dr. Burda und weiteren Schiedsrichtern eine Chance. Es wird höchste Zeit. Handeln Sie endlich, Herr Kircher!
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