Iran – Portugal 1:1
Iran – Portugal
An der rechten Strafraumgrenze ging André Silva zu Boden und wendete den Kopf in Richtung Schiedsrichter. Für einen Elfmeter aber ist das viel zu wenig (5.). Knapp einer Viertelstunde waren gespielt da schritt Cristiano Ronaldo zum Freistoß. Der Ball wurde allerdings von der iranischen Mauer abgefälscht.
Foulelfmeter für Portugal: Cristiano Ronaldo bewegte sich in nahezu zentraler Position in den Sechzehner, blieb mit dem Knie dann an Saeid Ezatolahi hängen. Die Szene zwischen Ronaldo und Saeid Ezatolahi wurde nochmals per Video überprüft. Nach Sichtung der Bilder verhängte der Schiedsrichter einen Strafstoß. Wegen Protestierens sah Irans Kapitän Ehsan Hajsafi die Gelbe Karte. Der Gefoulte trat selbst zum Strafstoß, visierte mit dem rechten Fuß das rechte Eck an. Doch der Schuss ist nicht platziert genug. Alireza Beiranvand ahnte die Ecke und hielt den Ball. Mal davon abgesehen, ob dieser Kontakt ausreicht oder nicht, der Elfmeter hätte wiederholt werden müssen! Wenn ich als Schiedsrichter schon auf die Folgen hinweise, dann muss ich auch Konsequenzen ziehen.
Auf der Gegenseite wollte dann Iran auch den Strafstoß, doch hier verwehrte Schiedsrichter den unberechtigten Strafstoß. Für einen Elfmeter war dies deutlich zu wenig Kontakt.Entscheidung nach Videobeweis! Caceres atmete einmal kurz durch, lief dann auf das Feld und zeigte auf den Punkt! Cedrics Armabwehr wurde als strafbar gewertet. Für mich lag hier eine Fehlentscheidung. Er wird aus kurzer Distanz angeschossen, er sieht den Ball nicht kommen. Zudem kein Grund für einen Einsatz des Videobeweises.
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