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Ittrich und Alt und Exuzidis mit Spitzenbewertungen

Erneut landete Patrick Ittrich auf der Spitzenposition auf dem ersten Platz aller Bundesliga-Schiedsrichter. Die 1,5 ist klar die stärkste Bewertung. Eine 1,5 ist bei kicker für Schiris eine herausragende Leistung – nahezu fehlerfrei, souverän und mit sehr guter Spielleitung.

Das Spiel selbst (4:0 für Union) war relativ klar und einseitig, mit wenigen strittigen Szenen. Ittrich musste nicht groß eingreifen, hat aber offenbar alles korrekt und unauffällig gemanagt – genau das, was eine Top-Note ausmacht. Ittrich hatte in seiner letzten Bundesliga-Saison (vor diesem Spiel) bereits den besten kicker-Notenschnitt aller Referees (ca. 2,6). Diese 1,5 war quasi das i-Tüpfelchen auf eine starke Abschiedssaison.

Platz 2 – Deniz Aytekin & Sascha Stegemann:
Auf Ittrich folgten Deniz Aytekin und Sascha Stegemann mit einer „2“. Sehr solide, aber eine halbe Note schlechter.

Aytekin: Es war sein letztes Bundesliga-Spiel (Abschied nach langer Karriere). Die Note 2,0 ist eine emotionale und leistungsmäßig würdige Verabschiedung. In einem einseitigen Spiel mit vielen Toren und relativ wenigen kritischen Szenen hat er souverän und unauffällig geleitet. Typisch für Aytekin: gute Kommunikation, klare Linie und wenig Fehler. Die 2,0 zeigt eine solide Top-Leistung – keine großen Fehlentscheidungen, aber wahrscheinlich ein, zwei kleinere Momente (z. B. bei Zweikämpfen oder einer Grenzentscheidung), die eine 1,5 verhindert haben. Insgesamt ein starker Abschluss einer großen Schiri-Karriere.

Stegemann: In einem relativ klaren Spiel (Freiburg dominant) hat Stegemann gut durchgegriffen und die Partie souverän geführt. Die Note deutet auf eine ruhige, konsequente und größtenteils korrekte Leistung hin. Er war „unsichtbar“ im positiven Sinne – hat eingegriffen, wo nötig, ohne das Spiel zu stören. Auch hier wahrscheinlich kleinere Ungenauigkeiten, die eine noch bessere Note verhindert haben, aber insgesamt eine der besseren Leistungen des Spieltages.

Platz 3 – Bastian Dankert:
Dankert landete auf Platz 3 in der kicker-Liste – eine gute, solide Leistung, aber klar eine halbe Note hinter den 2,0 von Aytekin und Stegemann.

Die Note 2,5 steht für eine verlässliche, aber nicht herausragende Spielleitung. In einem Spiel, das Dortmund relativ klar dominierte und mit 2:0 gewann, gab es offenbar keine gravierenden Fehlentscheidungen. Typisch für Dankert: Er führte die Partie mit Erfahrung und Ruhe durch, ohne groß aufzufallen. Die kicker-Note deutet aber darauf hin, dass es kleinere Ungenauigkeiten oder ein, zwei strittige Szenen gab (z. B. bei Zweikämpfen, Grenzentscheidungen oder einer nicht ganz konsequenten Linie), die eine bessere Bewertung verhindert haben. Keine großen Aufreger oder spielentscheidenden Patzer – das rettet die Note im soliden Bereich.

Dahinter folgten Tobias Welz und Tobias Stieler mit einer 3,0, Robert Hartmann (3,5), Siebert mit 4 und Willenborg noch schlechter mit einer 4,5.

In der 2. Bundesliga hat Patrick Alt mit der 1,5 eine herausragende Abschiedsleistung abgeliefert – genau wie Patrick Ittrich in der Bundesliga. Es war sein 111. Zweitligaspiel und gleichzeitig sein Karriereende auf dem Feld (danach wechselt er zum VAR). Die Note steht für eine nahezu fehlerfreie, souveräne und unauffällige Spielleitung in einem emotionalen Abschiedsspiel für Trainer Christian Eichner. Bochum gewann 2:1, es gab offenbar wenige strittige Szenen, und Alt hat alles sicher und präzise gemanagt. Ein perfekter Abgang.

Platz 2 – Konrad Oldhafer:
Solide, aber nicht überragend. In einem einseitigen Spiel (Bielefeld gewann hoch) hat Oldhafer die Partie ruhig durchgebracht. Die 2,5 deutet auf eine verlässliche Leistung mit kleineren Ungenauigkeiten hin – typisch „guter Durchschnitt“ bis leicht überdurchschnittlich. Keine großen Patzer, aber auch nicht auf dem Top-Niveau von Alt.

Platz 3 – Dr. Robert Kampka:
Abschiedsspiel für Kampa (146. Zweitligaspiel). Die Note 3,0 ist eine durchschnittliche bis leicht unterdurchschnittliche Leistung. In einem emotionalen Spiel für ihn selbst (er hat offenbar Tränen vor Anpfiff gehabt) gab es wahrscheinlich ein paar kleinere Fehler oder nicht ganz konsequente Entscheidungen, die die Note drücken. Kein Fehlspieltag, aber auch kein Glanzlicht – ein eher normaler Abschluss.

Als Schiedsrichter des Spieltags in der 3. Liga haben wir uns für Leonidas Exuzidis entschieden. Leonidas Exuzidis aus Castrop-Rauxel der eine gute Ansetzung mit FC Saarbrücken – Hansa Rostock erhielt. Exuzidis überzeugte auf allen Ebenen. Seine Zweikampfbewertung war top und war bei der Kartenverteilung so gut wie immer richtig. Eine mehr als souveräne Spielleitung vom Westfalener Schiedsrichter der eine sehr gute Saison ablieferte! Da sollten die Verantwortlichen nochmal dringlichst über einen Aufstieg von Exuzidis nachdenken. Im kicker gabs die Note 1,5. Stark!

Platz 2 – Michael Näther:
Auf dem zweiten Platz haben wir den jungen Schiedsrichter aus Sachsen mit Michael Näther der zum Abschluss den Weg nach Hessen zur Partie Wehen Wiesbaden – TSG Hoffenheim 2 machte. Eine äußerst unspektakuläre Partie, jedoch muss man Näther hier trotzdessen besonders loben, da er 90 Minuten lang souverän, ruhig und kommunikativ auf dem Platz zu sehen war! Ein guter Abschluss also für den 26 Jährigen!

Platz 3 – Cristian Ballweg:
Nahezu immer in den Top 3 ist Cristian Ballweg aus Zwingenberg (Hessen) der die Partie FC Ingolstadt – Waldhof Mannheim zum Abschluss bekam. In seinem letzten Spiel, als Liga 3 Schiedsrichter und zukünftig als Liga 2 Schiedsrichter, war Ballweg jederzeit zur Stelle, die rote Karte gegen Ingolstadt völlig richtig und auch hier ein perfekter Abschluss, vorallem mit dem Hinblick auf Liga 2 nächste Saison!

Hinweis: Leider ist es mir nach dem letzten Spieltag zeitnah nicht möglich eine detaillierte Auswertung vorzunehmen, da ich aktuell krank das Bett hüte. 

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