Für den Schiedsrichter des 23. Bundesliga-Spieltags haben wir uns für Tobias Reichel entschieden. Unsere Top3 des Spieltags:
Platz 🥇 – Tobias Reichel:
Schiedsrichter des Spieltags ist Tobias Reichel aus Stuttgart, der am Samstagnachmittag die hochinteressante Partie zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt mit großer Souveränität und klarer Linie leitete. Von Beginn an hatte er das Spiel gut im Griff, ließ extrem viel laufen, ohne die Kontrolle zu verlieren, und kommunizierte ruhig sowie bestimmt mit den Spielern. Die einzige knifflige Szene entstand nach einem Foul von Harry Kane im Strafraum. Nach Hinweis des VAR schaute sich Reichel die Szene selbst am Monitor an und entschied anschließend auf Strafstoß, der von Jonathan Burkardt verwandelt wurde. In Realgeschwindigkeit super schwer zu erkennen, weshalb VAR Schiedsrichter Patrick Hanslbauer hier zurecht eingriff.
Platz 🥈 – Daniel Siebert:
Auf dem zweiten Platz liegt diesmal Daniel Siebert aus Berlin der am frühen Sonntagabend bei der Partie Freiburg – Gladbach im Einsatz war. Siebert lieferte eine insgesamt souveräne Leistung ab. Er hatte die Partie über weite Strecken gut im Griff, ließ das Spiel laufen, ohne die Kontrolle zu verlieren, und blieb seiner Linie treu. Große Aufreger oder spielentscheidende Fehler blieben aus. Kleinere Diskussionen bei Zweikämpfen gehören dazu, bewegten sich aber im normalen Rahmen. Unterm Strich ein ruhiger und professioneller Auftritt.
Platz 🥉 – Sören Storks:
Auf dem Dritten Platz haben wir Sören Storks aus Velen. Sören hatte bei der Keller-Partie zwischen dem FC St. Pauli und SV Werder Bremen wirklich keinen leichten Job. Das war von der ersten Minute an hitzig, viele Zweikämpfe und viele Emotionen waren im Spiel. Storks hat das insgesamt aber gut gelöst. Er blieb ruhig, hat sich nicht anstecken lassen und überwiegend die richtigen Entscheidungen getroffen. Klar gab’s Diskussionen, gerade in so einem Abstiegskracher, aber er hatte die Partie im Griff. Die Szene mit der möglichen Notbremse von Marco Friedl war natürlich der Knackpunkt.
Da kann man durchaus über Rot reden, gerade in Hinsicht auf St.Pauli – Heidenheim im Dezember, als es für eine ähnliche Szene noch rot von Storks gegen St.Pauli gab. Storks hat sich dagegen entschieden, eine vertretbare Entscheidung, auch wenn sie nicht jeder so sehen wird. Unterm Strich: extrem schwer zu leiten, aber ordentlich gemeistert. Kein perfektes Spiel, aber in so einem emotionalen Spiel absolut solide.
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(ld)
