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BVB-Trainer Niko Kovacs hat trotz Fehlentscheidung keine schlechten Erinnerungen an Timo Gerach.© Malte Ossowski/Sven Simon/Imago

Vor Wolfsburg vs. BVB: Schiedsrichter hat sich bei Kovac entschuldigt

Die Schiedsrichteransetzung für das Spiel der Dortmund in Wolfsburg, löste unter den BVB-Fans Reaktionen aus.

Wenn am Samstag (ab 15:30 Uhr, live bei Sky) Dortmunds Trainer Niko Kovac auf seinen Ex-Klub trifft, begegnet er einem Schiedsrichter, der bei seinem letztes Spiel bei den Niedersachsen absolvierte.

Nach Wolfsburg-Aus: Schiedsrichter entschuldigte sich bei BVB-Trainer Kovac

Der 54-Jährige wurde auf der Abschlusspressekonferenz gefragt, ob er deshalb schlechte Erinnerungen an Timo Gerach. Damals verloren die Wölfe am 15. März 2024 mit 1:3 – samt roter Karte für Patrick Wimmer – gegen Augsburg. Am darauffolgenden Tag wurde Kovac entlassen.

„Er rief mich dann an und hat sich dann entschuldigt für das, was passiert ist, denn das war eine Fehlentscheidung“,

sagte Kovac knapp zwei Jahre nach dem Vorfall. Damals zog Wimmer beim Stand von 1:0 für Wolfsburg wegen einer vermeintlichen Notbremse die Rote Karte. Danach drehte sich die Partie.

Den heute bestätigten Fehler machte Gerach, wie Niko Kovac betonte, nicht alleine. Laut dem BVB-Trainer habe die Situation „auch sein VAR-Kollege Dr. Felix Brych falsch eingeschätzt“. Für den Kroaten sei es aber kein Grund böses Blut zwischen ihm und dem Schiedsrichter zu waschen. Ganz im Gegenteil.

Kovac lobt Schiedsrichter Gerach

„Wir haben ein sehr gutes Verhältnis (…) Ich bin überhaupt nicht nachtragend. Ich finde es schon eine Leistung, dass man anruft und sich entschuldigt.“

Heißt: Das Aufeinandertreffen von Trainer und Schiedsrichter nach seiner Entlassung bietet keinen Grund zur Aufregung. Für den BVB ist Gerach im Übrigen noch ein unbeschriebenes Blatt. Der 39-Jährige leitete noch nie eine Partie von Schwarz-Gelb.

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