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Simon Schreiner ist Schiedsrichter des Spieltags

Die englische Woche ist Geschichte – und auch die Schiedsrichter lieferten reichlich Gesprächsstoff. Drei Leistungen haben dabei besonders herausgestochen – und bilden unsere Top 3.

Drei Spiele in kurzer Zeit, intensive Duelle und entsprechend viel Arbeit für die Unparteiischen: Während einige Referees mit souveränen Auftritten überzeugten, sorgten andere Entscheidungen für Diskussionen.

Im Mittelpunkt stand unter anderem Davina Lutz beim Duell zwischen Duisburg und Havelse. Die Gelb-Rote Karte gegen Havelser Yannick Mausehund nach einem Bodycheck war für Havelses Trainer Samir Ferchichi noch nachvollziehbar. Für deutlich mehr Unverständnis sorgte bei ihm eine Szene im weiteren Spielverlauf: Ein Ellenbogenschlag von Duisburgs Can Coskun gegen Robin Velasco blieb ohne persönliche Strafe. Ferchichis anschließende Botschaft war unmissverständlich: Entscheidungen dieser Art können Spiele entscheiden.

Auch Timon Schulz geriet in den Fokus. Seine Gelb-Rote Karte sorgte ebenfalls für Diskussionen und wurde mit Blick auf die konkrete Situation als zu harte Entscheidung bewertet. Damit gehörte auch diese Szene zu den Aufregern einer intensiven englischen Woche.

Doch es gab ebenso die anderen Auftritte: Schiedsrichter, die auch unter Druck einen kühlen Kopf behielten, ihre Linie konsequent durchzogen und in den entscheidenden Momenten den richtigen Riecher bewiesen.

Ganz oben steht Simon Schreiner. Der Unparteiische präsentierte sich über die gesamte Partie hinweg souverän und abgeklärt. Auch in den wichtigen und potenziell kniffligen Situationen blieb Schreiner ruhig, hatte das Geschehen jederzeit im Griff und bewies den richtigen Blick für die entscheidenden Momente.

Eine starke Vorstellung, die ihm verdient den ersten Platz unserer englischen Woche beschert.

Platz 🥇 – 1 – Simon Schreiner:

Simon Schreiner aus Pfarrkirchen hat beim spektakulären 3:3 zwischen Preußen Münster und dem 1. FC Saarbrücken eine starke Vorstellung abgeliefert und sich damit unseren Titel als Schiedsrichter des Spieltags verdient.

In einer temporeichen, intensiven und phasenweise hitzigen Partie bewies der 28-Jährige von Beginn an die nötige Ruhe. Schreiner blieb nah am Geschehen, suchte immer wieder den direkten Austausch mit den Spielern und überzeugte mit einer klaren, unaufgeregten Linie. Am Ende kam er mit gerade einmal einer Gelben Karte aus.

Vor allem bei den entscheidenden Szenen bewies Schreiner ein gutes Gespür. Vor dem 1:2 ließ er den Zweikampf zwischen Torge Paetow und Kai Brünker laufen – und lag damit richtig. Paetow befand sich in der besseren Position zum Ball und setzte seinen Arm lediglich im natürlichen Bewegungsablauf ein. Ein strafbares Foul lag nicht vor.

Auch in der Schlussphase blieb Schreiner seiner Linie treu. In der 87. Minute forderten die Münsteraner nach einem Handspiel von Niko Bretschneider im Saarbrücker Strafraum einen Elfmeter. Schreiner ließ weiterspielen – erneut mit der richtigen Entscheidung. Der Arm war angelegt, die Berührung somit nicht strafbar.

Platz 🥈 – Felix Grund:

Platz zwei geht an Felix Grund. Beim 1:1 zwischen Großaspach und Verl zeigte der 26-Jährige insgesamt eine gute und souveräne Leistung.

Die Partie war über weite Strecken intensiv und umkämpft, blieb dabei aber stets kontrollierbar. Grund fand schnell eine passende Linie, ließ zahlreiche Zweikämpfe laufen und bewies dabei ein gutes Gespür dafür, wann ein Eingreifen notwendig war. Gleichzeitig fehlte es ihm nicht an der nötigen Konsequenz.

Eine der wenigen kniffligen Szenen ereignete sich in der 29. Minute: Nick Seidel ging gegen Tim Rossmann mit einer Grätsche zu Werke. Grund beließ es bei einer deutlichen Ermahnung – eine Entscheidung, über die man angesichts der Intensität des Einsteigens durchaus diskutieren kann.

Abgesehen davon blieb der Unparteiische aufmerksam, ruhig und präsent. Er griff nur dann ein, wenn es erforderlich war, und trug damit zu einem kontrollierten Spielverlauf bei.

Unterm Strich ein überzeugender Auftritt von Felix Grund in einer engen Partie, die mit dem 1:1 am Ende auch ein leistungsgerechtes Ergebnis fand. Damit sichert sich Grund den zweiten Platz unserer englischen Woche.

Platz 🥉 – 3 – Luca Sambill:

Den dritten Platz sichert sich Luca Sambill. Der 23-Jährige aus Lübeck zeigte beim 1:2 zwischen dem FC Ingolstadt und Hoffenheim II eine ordentliche und insgesamt souveräne Leistung.

Über weite Strecken leitete Sambill die Partie unaufgeregt und mit einer klaren Linie. Auch als die Begegnung in der zweiten Halbzeit zunehmend zerfahrener wurde, ließ sich der junge Unparteiische nicht aus der Ruhe bringen. Mit lediglich zwei Verwarnungen verfolgte Sambill eine großzügige Linie, ohne dabei die Kontrolle über die Zweikämpfe zu verlieren.

Gerade weil die Partie nur wenige echte Höhepunkte zu bieten hatte, war seine unaufdringliche Spielleitung gefragt. Sambill hielt sich angenehm im Hintergrund, griff nur bei Bedarf ein und sorgte so dafür, dass die Begegnung nicht zusätzlich an Hektik gewann.

Ein solider und abgeklärter Auftritt des jungen Schiedsrichters, der die Partie sicher über die Bühne brachte. Damit verdient sich Luca Sambill den dritten Platz unserer englischen Woche.

ℹ️ Wir bitten um Verständnis, dass wir in dieser Woche aus gesundheitlichen Gründen leider auf eine detaillierte Auswertung verzichten mussten.

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