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Deutschland schneidet nach Elferdrama aus

Für das DFB-Team ist die WM 2026 früh beendet. Im Sechzehntelfinale gegen Paraguay musste die DFB-Elf nach zähen 120 Minuten ins Elfmeterschießen – und unterlag 3:4. Es stand auch der Schiedsrichter im Mittelpunkt.

Erst der fehlende Elfmeter nach Foul des Paraguayers Torwarts, als Pavlovic umgerissen wurde, dann erzielte man das 2:1, was aber aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels von Anton an Gill. Eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung und ein Skandal, dass der VAR eingriff.

Fazit: Eine insgesamt unwürdige Leistung, die durch das absolut fälschlicherweise aberkannte 2:1 gekrönt wurde. Keine Linie, keine Konsequenz gegen das Paraguayer Zeitspiel, nichts. Note 6,0

Dieser Beitrag hat 13 Kommentare

  1. Helmut Wittiger

    so schlecht wie hier behauptet war die Schiedsrichterleistung nicht. Das Aberkennen des 2:1 war aufgrund des Foulspieles von Anton vollkommen in Ordnung. Für dieses dumme Foul hätte Anton noch verwarnt werden müssen.

    1. Dieter Albrecht

      Das ist absolut richtig. Waldemar Anton hat sich, ohne einen Blick in Richtung Ball oder zum Geschehen, ausschließlich damit beschäftigt, den Torhüter abzudrängen, um ihn damit aus dem Spiel zu nehmen. Ich bin als ehemaliger Schiedsrichter der Meinung, so etwas kann durchaus abgepfiffen werden. Eine Fehlentscheidung oder etwa ein Skandal war das auf keinen Fall. Da widerspreche ich neben den Ex- Bundesligaschiedsrichtern Thorsten Kinhöfer und Patrick Ittrich als Fachexperten, auch Stefan Effenberg, dessen Meinung ich sonst oft teile. Das sind persönliche Auffassungen, nicht mehr.
      Nun geht es also wieder mal um eine Situation im gesamten Spiel. Dabei fühlt sich die deutsche Nation erneut benachteiligt. Da lobe ich mir die klare Aussage von Joshua Kimmich, der sich gar nicht mit der Schiedsrichterentscheidung beschäftigt, vielmehr auf die eigene Schuld am Ausscheiden hingewiesen hat. Die Taktik des deutschen Spiels ist auszurechnen, was bereits seit dem überaus glücklichen Sieg gegen die Elfenbeinküste deutlich geworden ist.
      Schließlich gab es ja noch das Elfmeterschießen. Drei Fehlschüsse von eigentlich fast immer sicheren Schützen sagen alles. Ein Trost bleibt: Deutschland gehört noch zu den besten 32 Nationen der Welt. Jedem noch so verbohrten Fan sollte klar geworden sein: Wir sind meilenweit, nach dieser WM noch weiter, von der Weltspitze entfernt. Die derzeitige Nummer 10 auf der Weltrangliste ist derzeit eher noch geschmeichelt.
      Ein Anlass für Julian Nagelsmann, sich selbst in Frage zu stellen. Für mich war er ein guter Vereinstrainer, als Bundestrainer ist er auch aufgrund seiner mangelhaften Kommunikation, wie besonders im Fall Baumann, ungeeignet. Das sollte auch der Schönredner Rudi Völler endlich mal begreifen. Sonst kann er nicht mehr ernst genommen werden.
      Es muss einen totalen Umbruch mit einem Neuanfang geben, natürlich ohne Völler, Nagelsmann und auch Neuer, der sich mit dem Rücktritt vom Rücktritt absolut keinen Gefallen hat. Das ist nun seine dritte misslungene Weltmeisterschaft in Folge. Für die WM 2030 dürfte es wohl vermutlich nicht mehr reichen. Mal abwarten!

      1. Eberhard Steeg

        Ich kann dem Gesagten nur uneingeschränkt zustimmen! Waldemar Anton hat den Torwart nicht nur gesperrt, sondern auch zu Boden gedrückt. Es ehrt den Torhüter, daß er sofort wieder aufgestanden ist und noch versucht hat, das Tor zu verhindern! Absolut korrekte Entscheidung.
        Nicht korrekt hingegen ist nun das Gezeter des Bundestrainers sowie der zahlreichen Experten, die unisono der Meinung sind, dass solche Unsportlichkeiten einfach dazugehören und völlig normal sind…. Herrschaftszeiten, gibt’s denn gar keinen Anstand mehr im Fussball!?
        Übrigens – auch Jens Lehmann war der Meinung, daß es sich hier um ein Foul gehandelt hat, daß korrekterweise abgepfiffen wurde! Aber jetzt auf den Schiedsrichter einzudreschen, ist halt einfacher….
        Es liegt vieles im Argen im deutschen Fußball, und ich persönlich kann nur hoffen, daß man nun tatsächlich einen Neuanfang wagt! Und nicht ein verwässertes „weiterwurschteln“…

        1. Dieter Albrecht

          Herr Steeg, von Anstand kann keine Rede mehr sein. Der ist vor allem bei uns schon lange abhanden gekommen.

  2. Das war viel zu kleinlich. Sieht auch Patrick Ittrich so. Wenn der Schiedsrichter das Foul pfeift, wäre es vertretbar, so ist die Entscheidung aber nicht klar und offensichtlich falsch. Jürgen Klopp hat es richtig gesagt, wenn das Foul ist, wäre Arsenal nicht 60x Meister geworden. Das ist ein normaler Zweikampf im Strafraum.

  3. Wenn der Schiedsrichter das Foul gleich pfeift, ist es seine Linie und zu akzeptieren, aber so ein kleines Schieben ist handelsüblich und zu wenig (keine klare Fehlentscheidung).

    1. Dieter Albrecht

      Er hat viele Stürmerfouls abgepfiffen, vor allem gegen Deutschland. Vielleicht mitunter kleinlich, aber nicht falsch. Da passte die Entscheidung in das Gesamtbild. Wer das Regelwerk als Schiedsrichter kennt, weiß, dass es bei Foul „kein zu wenig“ gibt. Entweder liegt eine Regelwidrigkeit vor oder nicht. Das wird in den Regeln klar definiert.

  4. Abdullah

    Es ist nicht die Schuld des Schiedsrichters das wir nur eine Halbzeit im gesamten Turnier gut gespielt haben. Was ist mit dem Ecuador Spiel? Da gab es ein klar irreguläres Tor für Deutschland – wo war der Aufschrei? Die Truppe ist verdient ausgeschieden.

  5. Abdullah

    Der Torschütze für Paraguay ist nur 1,74 groß…

    1. Dieter Albrecht

      Die deutschen Abwehrspieler Tah und Rüdiger sind etwas größer, waren dafür etwas weiter entfernt vom Schützen.

  6. Dieter Albrecht

    Manuel Neuer hat gerade – wieder einmal – seinen Rücktritt bekannt gegeben. Ist das tatsächlich das letzte Wort. Bei der nächsten WM 2030 ist er schließlich erst 44 Jahre alt.
    Neuer hat sich mit seiner nochmaligen Rückkehr in die Nationalmannschaft absolut keinen Gefallen getan und seiner großartigen Laufbahn jetzt einen gewaltigen Makel angehaftet. Daran trägt Bundestrainer Julian Nagelsmann eine erhebliche Mitschuld. Drei Weltmeisterschaften von 2018 bis 2026 höchstens Mittelmaß. Bei jedem Turnier gravierende Fehler gemacht. Diesmal an drei der fünf Treffer gegen Deutschland maßgeblich beteiligt.
    Jeder sollte selbst wissen, wann die Zeit gekommen ist, Schluss zu machen. Das gilt sowohl für Spieler als auch für Schiedsrichter. Neuer hat dieses Zeichen offensichtlich nicht erkannt oder will es einfach nicht wahr haben. Das gilt auch für die Fortsetzung bei Bayern München. Der einzig Leidtragende dieser gescheiterten WM ist Oliver Baumann. Schlechter hätte er nicht laufen können.

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