Die Gruppenphase der WM ist abgeschlossen. Wie haben sich die Schiedsrichter geschlagen, wie haben die neuen Regeln funktioniert?
Ich würde die Schiedsrichterleistungen bei der WM insgesamt unauffällig bewerten und mein Fazit fällt überwiegend positiv aus, auch wenn einzelne Entscheidungen und Abläufe deutlich kritisiert wurden.
Die Unparteiischen standen nur selten im Mittelpunkt und trafen überwiegend richtige Entscheidungen. Allerdings gab es vereinzelt Fehlentscheidungen sowie Kritik an einzelnen VAR-Abläufen. Aus meiner Sicht sind Fehler im Fußball nicht vollständig vermeidbar, entscheidend ist jedoch, dass sie Ausnahmen bleiben. Die meisten Spiele wurden ruhig und souverän geleitet. Allerdings waren einzelne Fehlentscheidungen – etwa bei der Anerkennung des deutschen Führungstores gegen Ecuador, waren regeltechnisch falsch.
Die neuen FIFA-Regeländerungen (z.B. Zeitvorgaben) sehe ich aber kritisch. Sie würden die Schiedsrichter zusätzlich belasten, ohne den gewünschten Effekt deutlich zu erreichen. Die Schiedsrichterleistungen waren insgesamt solide und unauffällig, auch wenn es vereinzelt Fehlentscheidungen und Verbesserungsbedarf beim VAR sowie bei den neuen Regelanpassungen gab.
Fazit: Grundsätzlich standen die Schiedsrichter während der WM nicht im Mittelpunkt des Turniers. Insgesamt leiteten sie die Spiele souverän. Dennoch kam es vereinzelt zu Fehlentscheidungen – sowohl durch die Schiedsrichter auf dem Platz als auch durch die Video-Assistenten (VAR). Diese Fehler beeinflussten einzelne Spielsituationen, änderten jedoch nichts daran, dass die Schiedsrichterleistungen insgesamt als solide bewertet werden können.
