Was nun Gianni Infantino? Der vom allgewaltigen FIFA-Präsidenten vorgesehene Verkauf von Anteilen der kommerziellen Rechte wie der Fußball-Weltmeisterschaft an Sponsoren, Personen oder Firmen ist bereits in der Planung zum Scheitern verurteilt.
Zu gewaltig ist der Widerstand einiger Kontinentalverbände. Die UEFA hat in einer Dringlichkeitssitzung ihrer Mitgliedsländer ein klares Zeichen gesetzt. Die einstimmige Entscheidung in Europa lautete 55:0. Die UEFA, mit dem seit einem Jahrzehnt amtierenden Präsidenten Aleksander Ceferin aus Slowenien hat erklärt, an keinen offiziellen FIFA-Wettbewerben teilzunehmen, sollte diese Maßnahme umgesetzt werden.
Nur einen Tag später schloss sich der Concacaf als Fußballverband für Nord- und Mittelamerika, einschließlich der Karibik dem Vorhaben an. Hinzu kommt auch der Asiatische Fußballverband AFC. Damit gibt es keine Mehrheit für Infantino. Sein Plan war, nach einer möglichen letzten Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten, weiter als Geschäftsführer seines dubiosen Konstrukts am Rad zu drehen.
Ein Scheitern könnte den Sturz des Schweizers bei der Wiederwahl bedeuten. Infantino hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Mitgliedsländer und Verbände lassen sich von dieser selbstherrlichen Figur eben nicht an der Nase herumführen. Aus der FIFA ist zu vernehmen, an dem angestrebten Plan festhalten zu wollen. Schon gibt es auch Stimmen aus der Politik die eine Ablösung Infantinos fordern.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat Infantino seine Pläne für beendet erklärt.
Von einem überfälligen Rücktritt hat der allgewaltige FIFA-Boss aber nichts gesagt.
Nun hat Infantino die nächste Veränderung ins Visier genommen. Bereits 2030 soll die Weltmeisterschaft auf 64 Länder erweitert werden. Dahinter steckt der südamerikanische Verband Conmebol mit seinen „gewaltigen“ zehn Mitgliedsländern.
Noch besser wäre eine Verdoppelung auf 128. Nahezu alle Qualifikationen der Kontinentalverbände könnten abgeschafft werden. Die WM würde etwa zwei bis drei Monate dauern. Alles machbar.
Ein krankhaftes Hirn produziert auch nur geistigen Müll. Zu verhindern wäre der komplette Schwachsinn durch eine überfällige Abwahl nach dem offensichtlichen Alleingang des Infanten.
Nein, m.E. ist er nicht mehr tragbar. Hoffe, die Verbände – insb. die UEFA – nutzen das Momentum und „ziehen jetzt durch“.
Was heißt hier noch tragbar ? Der war doch schon immer eine maximale Zumutung…. Im Vergleich zu dem ist Blatter ja ein seriöser Präsident gewesen…
Bei Joseph S. Blatter war alles noch irgendwie nachzuvollziehen. Da gab es vor der Wiederwahl auch schon mal Briefumschläge mit einem fünfstelligen Dollar-Betrag, angeblich aus eigener Tasche bezahlt. Gianni Infantino ist an Korruptheit nicht zu übertreffen. Die UEFA mit ihren 55 Verbänden sollte den Anfang machen und die Widerwahl komplett ablehnen. Dann ziehen auch andere Verbände nach und die FIFA, vor allem aber der Weltfußball insgesamt wäre von dieser eigenmächtig handelnden Person befreit.
Einen sehr geeigneten Nachfolger gibt es bereits. Wenn die zweite Amtszeit des 58-jährigen Aleksandr Ceferin bei der UEFA im September 2026 abgelaufen ist, könnte der Slowene spätestens im kommenden Jahr die Nachfolge von Infantino als FIFA-Präsident antreten. Ein Mann mit Charisma, der auch bei allen anderen Kontinentalverbänden ein absolut herausragender Kandidat wäre.
Daraus dürfte nichts werden. Ceferin hat bei der letzten Wahl seinen daran anschließenden Rücktritt bereits verkündet. Nach den neuesten Richtlinien der UEFA könnte er jetzt noch einmal bis 2031 wiedergewählt werden. Die überwiegende Zahl der 55 Mitgliedsländer möchte den beliebten Slowenen umstimmen. Bleibt abzuwarten, wie sich Ceferin endgültig entscheiden wird? Ein Gegenkandidat hat sich bisher nicht positioniert.
Blatter hat eine Kandidatin aus Schweden vorgeschlagen. Er sollte sich doch besser zurückhalten. Seine Vita ist leider alles andere als sauber. Darüber müssen die Kontinentalverbände mit ihren 211 Mitgliedsstaaten spätestens im kommenden Jahr entscheiden.