Der deutsche Schiedsrichter Patrick Ittrich hat folgende Änderungen an den Regeln des Fußballs vorgeschlagen:
1) „Bei einem taktischen Foul im Mittelfeld sollte ein Freistoß 17 Meter vom Tor entfernt gegeben werden. Wie oft würden wir dann solche Fouls noch sehen?“
2) „Wenn der Spieler dreimal auf dem Boden rollt und einen Arzt braucht, holt ihm einen und lasst ihn 3 Minuten am Spielfeldrand warten. Wie schnell, glaubt ihr, wird der Spieler dann aufstehen?“
3) „Wenn ein Spieler den Schiedsrichter beleidigt, schickt ihn für 10 Minuten vom Feld, damit er sich beruhigt. Er soll Radfahren gehen, um sich aufzuwärmen, bevor er zurückkommt. Da können wir uns eine Scheibe von der Handball abschneiden.“
4) „Wie kann ein Schiedsrichter nach einer Entscheidung von 10 Männern umringt werden? Meiner Meinung nach bum, bum, bum – drei rote Karten. Jetzt spielen sie zu siebt gegen zehn. Das wäre für mich in Ordnung.“

Er hat ja manche guten Gedanken. Doch mitunter gehen die Pferde mit ihm durch. Du hast gerade eine sehr ansprechende Laufbahn beendet. Die Sache mit der Verlegung des Freistoßes aus dem Mittelfeld an die Strafraumgrenze ist abenteuerlich. Von drei Roten Karten bei der Rudelbildung will ich gar nicht reden. Tumulte auf dem Platz und den Zuschauerrängen mit Spielabbrüchen wären die zwangsläufige Folge. Das Radfahren zur Beruhigung bei einer Zehn-Minuten-Zeitstrafe ist absurd. Patrick, bleib auf dem Teppich. Sonst kann Dich keiner mehr ernst nehmen. Als Aktiver hättest Du derartigen Unsinn niemals umgesetzt.