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Leserbrief zu „Diskriminierung junger Schiedsrichter in Südbaden“

Am 10. Juli erreichte uns eine E-Mail, wo man sich „über die unhaltbaren Zustände im Südbadischen Verband“ informiert wurden, „zwecks junger talentierter Schiedsrichter.“

Der Leserbrief von Manfred Lütsch werden abermals schwere Vorwürfe gegen die Schiedsrichter-Führung und die Strukturen im Südbadischen Fußballverband (SBFV) erhoben Er kritisiert unter anderem V….w…. bei Aufstiegen, die Benachteiligung junger Talente, das Fehlen von Leistungsprüfungen bei etablierten Schiedsrichtern sowie eine ungleiche Verteilung der Spielansetzungen.
Es scheint als habe Herr Brombacher aus gewissen Vorfällen nichts dazu gelernt.

Der Leserbrief im Wortlaut 

„Hier im badischen darf nur Aufsteigen wer mit Herr Brombacher und Kollegen befreundet ist.
Junge Talente wo auf Begehren werden gnadenlos abgeschossen, viele hören ganz auf weil sie keine Lust mehr haben sich Diskriminieen zu lassen.

Oberliga-Schiedsrichter (Lukas L.) soll schon zwei oder drei Jahre keine Leistungsprüfung mehr bestanden, sowohl schriftlich wie auch läuferisch, ist aber bester Freund von Herrn Brombacher.

Siehe Ortenaukreis!
Junge Talente werden gnadenlos abgesägt. In den höheren Klassen pfeifen meist alte Männer, auch ohne Prüfung und Beobachtung. Nur wer gut Freund mit Einteiler und Go Pertschi ist darf auch ran.

Schiedsrichter mit 180-200 Spiele sind auch nicht selten, andere müssen schauen auf ihre Sollzahlen zu kommen, weil sonst dem Verein empfindlich Strafen drohen. Dies ist eine Masche um Geld zu generieren für den SBFV.

Ein Verein hat 20! Schiedsrichter (jeder bekommt eine Jahreskarte für einen großen Freizeitpark), die kommen im Schnitt jeder auf mindestens 60 Spiele. Vier sogar auf weit über 150 Einsätze pro Saison.

Ich muss mich nicht mehr beweisen, nach fast 3000 Spielen, brauche ich keine Bestätigung mehr.
Nur die jungen Wilden tun mir wirklich sehr leid, ohne jede Chance, wird sich so der ein oder andere mit dem aufhören befassen“.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Dieter Albrecht

    Das komplexe Thema des Südbadischen Fußballverbandes mit ihrer Führungsspitze im Schiedsrichterausschuss und den daraus resultierenden Folgen ist seit Jahren hinreichend bekannt. Wer den Durchblick hat muss feststellen: In diesem Verband, innerhalb des DFB, gehen die Uhren nach wie vor anders.
    Ich frage mich, gibt es denn keine gestandenen Männer/Frauen, die bei den nach Zeitablauf anstehenden Wahlen für Änderungen sorgen können. Wahrscheinlich ist die Zahl der Anhänger groß genug, um die von dem Schreiber genannte, umstrittene Person dauerhaft in „seinem Amt“ zu halten. Schlimmer noch: Der DFB kennt alle Vorkommnisse bis zu Gerichtsverfahren und schweigt.
    Armer Fußballverband Südbaden.

  2. Abdullah

    Solche Mafia Strukturen sind schon krass. Dennoch fehlt es im allgemeinen im Schiedsrichterwesen an Objektivität. Hier gelangen immer wieder Menschen in „Machtpositionen“ die sie beruflich nie erreichen können und leben das dort dann voll aus…

  3. Dieter Albrecht

    Bis heute bleibt im dunkeln, warum eines der größten deutschen Schiedsrichtertalente aller Zeiten, Michael Kempter aus Sauldorf, als Obmann des Bezirks Bodensee, kurz nach seiner Wiederwahl im Jahr 2023, ohne Vorankündigung zurückgetreten ist. Hatte er nicht das Vertrauen des Vorsitzenden im südbadischen Schiedsrichterausschuss, weil er der von einem Großteil der Schiedsrichter heftig kritisierten Amtsführung nicht bedingungslos gefolgt ist?
    Mir fehlt auch nach mehr als einem Jahrzehnt weiter jegliches Verständnis, dass Kempter, nach dem Ende des Amerell-Skandals, vom DFB keine Möglichkeit zu einer Rückkehr auf die Bundesliga-Liste gegeben wurde. Das widerspricht dem Grundsatz, dass jeder eine zweite Chance verdient hat.

  4. Abdullah

    Mir ist auch unklar warum Michi Kempter nie mehr eine Chance bekommen hat…Auch Robert Kempter hat als Schiedsrichter nie den großen Sprung geschafft… Als Assistent dann natürlich schon. In wie weit da Brombacher seine Finger im Spiel hatte, ist nicht klar. Die Mafia Strukturen gehören abgeschafft und Brombacher umgehend entfernt

  5. Dieter Albrecht

    Richtig Abdullah, aber wer soll das tun? Brombacher hat offenbar seine Bezirksobmänner/Frauen mehrheitlich hinter sich, die ihm treu zur Seite stehen.
    Robert Kempter war als Schiedsrichter nicht vergleichbar mit Bruder Michael, der zur Weltklasse hätte aufsteigen können. Robert hat in zwölf Zweitligajahren 97 Spiele geleitet. Ihn zu einem spezialisierten Assistenten zu machen, war die einzig mögliche und richtige Maßnahme. So kann er bei Felix Zwayer internationale Karriere mit der Teilnahme an einer Weltmeisterschaft machen.

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