Gräfe: „Der Verteidiger ist ungeschickter als der Stürmer geschickt“

Gräfe: „Der Verteidiger ist ungeschickter als der Stürmer geschickt“

29. September 2019 1 Von IG Schiedsrichter

Eigentlich gilt Manuel Gräfe als Lieblingsschiedsrichter und gutes Omen von RB Leipzig. Doch bei der 1:3-Niederlage gab es Grund zur Diskussion. Die leichte Berührung von Amadou Haidara gegen Schalkes Amine Harrit vor dem Elfmeter zur 2:0-Führung hatten längst nicht alle als Foul gesehen.

Auch der Schiedsrichter ließ weiterlaufen, doch Video-Assistent Günter Perl griff ein. Gräfe sagte nach der Partie bei Sky:

„Für mich sah es im Spiel so aus, als ob der Spieler den Elfmeter ziehen wollte, das Bein nach hinten ausgestreckt und auf den minimalen Kontakt gewartet hat, den es dann aber auch gab, aber für mich hat es dann nicht ausgereicht um auf Strafstoß zu entscheiden. Und dann kam eben der Video-Assistent, der meinte eben, dass der Kontakt deutlich klarer und das es für ihn Strafstoß sei. In dem Augenblick wo ich rausgehe gehts ja nicht mehr darum, ist es eine klare Fehlentscheidung, sondern von den Augenblick gehts darum die richtige Entscheidung zu trefen. Also der VAR muss vorher entscheiden ob es klar falsch ist, aber indem Augenblick wenn ich rausgehe, muss ich der Auffassung sein, dass ich zur richtigen Entscheidung komme. Ich hab es mir auch lange angeschaut, es gibt immer noch Argumente zu sagen, ja der sucht den Kontakt schon auch, macht es auch geschickt, aber der Verteidiger ist halt doch ungeschickter als der Stürmer geschickt.“

U.a. mit dem glücklichen Strafstoß für Schalke

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