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Chelsea fegt Arsenal vom Platz

Dank einer Leistungssteigung in der zweiten Hälfte bezwingt der FC Chelsea am Ende den FC Arsenal brillant mit 4:1 und sichert sich damit den Europa League-Titel.

Nach gut einer Viertelstunde ließ sich David Luiz zu einem Schubser gegen Torreira hinreißen, was der italienische Unparteiische umgehend mit einem Pfiff ahndete. Die erste heikle Situation hatte Schieds- und Video-Schiedsrichter in der 19. Minute zu treffen:

Elfmeter?

Lacazette tankte sich über halblinks in den Strafraum und legte die Kugel links am herauslaufenden Kepa vorbei, um dann zu Boden zu gehen. Referee Gianluca Rocchi entschied sich gegen einen Strafstoß und wurde eines maximal leichten Kontakts auch nicht vom Video-Assistenten korrigiert. Eine punktgenaue Entscheidung von Rocchi. Kein Elfmeter. Lacazette ist schon im fallen und suchte den Kontakt mit dem Arsenal-Spieler. Für mich ist der Kontakt nicht ursächlich für den Fall, während der von Chelsea versucht, seine Arme zurückzuziehen. Von daher geht das für mich in Ordnung. Auch Kompliment für Video-Assistent Massimiliano Irrati für die schnelle und stille Kontrolle nicht einzugreifen.

In der ersten Halbzeit hätte er ein zwei Verwarnung für rücksichtslose Einsteigen geben können, speziell in der 14. und 38. Minute. Völlig unverständlich, dass der Italiener der meist kartenglücklich ist, diese weglies. Er wollte sich selbst wohl nicht allzu früh unter Druck setzen.

Doppelschlag nach der Pause

Zunächst erzielt Olivier Giroud mit einen perfekten Kopfball das 1:0 für Chelsea. Emerson flankte aus dem halblinken Angriffskorridor halbhoch in den Sechzehner. Auf Höhe des Elfmeterpunkts hob der Franzose ab und verlängerte vor Koscielny mit der Stirn in die halbhohe linke Ecke. Für Giroud war es der elfte Treffer im laufenden Wettbewerb. Aufgrund seiner Vergangenheit bei den Gunners hatte sich der erfahrene Angreifer beim Jubel zurückgehalten.

Die Frankfurt-Besieger waren fortan gewillt, den zweiten Treffer so schnell wie möglich nachzulegen. Das bot sich auch an, denn Arsenal hatte das Gegentor gut erkennbar noch nicht verarbeitet und ließ die nötige Gedankenschnelligkeit vermissen. Das gelang wenig später auch:
Hazard wurde durch Kovačić an der linken Strafraumlinie bedient. Der Belgier spielte in den zentralen Bereich vor dem Elfmeterpunkt. Von dort nahm Pedro direkt ab und schob mit dem linken Innenrist präzise in die flache rechte Ecke ein.

Elfmeter!

Vier Minuten später gab es Strafstoß für Chelsea! Giroud wollte nach Pass von Pedro aus halblinken 13 Metern abnehmen, als ihm Maitland-Niles von hinten in die Beine rannte. Eine klare Angelegenheit! Keine persönliche Strafe ist meiner Meinung nach richtig. Es ist nicht DOGSO mit einem anderen Verteidiger direkt vor und in der Nähe, und es ist ein Angriffsfoul (kein Stoß). Der Verteidiger hatte Augen für den Ball. Fast schon ein Geschenk für den Schiedsrichter sich auszuzeichnen. Zum wahrscheinlichen Abschied traf auch Hazard. Der Belgier erkannte, dass Čech nach rechts sprang und drückte die Kugel halblinks und flach über die Linie.

In der 69. Minute der Ehrentreffer für Arsenal. In den Nachwehen eines Eckstoßes klärte David Luiz per Kopf nur unzureichend, nämlich vor die halbrechte Sechzehnerkante. Der eben eingewechselte Iwobi ging mit seiner Volleyabnahme mit dem rechten Spann volles Risiko und wurde dafür belohnt: Die Kugel schlug unhaltbar im linken Winkel ein.

Die Entscheidung fiel dann in der 72. Minute. Die Blues waren nach der Pause eiskalt im Abschluss. Giroud wurde nach einem hohen Ballgewinn auf der linken Strafraumseite durch Hazard in Szene gesetzt. Der rannte währenddessen in die Mitte und wurde vom Franzosen mit einem hohen Ball bedient. Er beförderte die Kugel mit dem linken Innenrist aus zehn Metern in die rechte Ecke.

Persönliche Strafen

In der ersten Hälfte gibt er zwei klare Verwarnungen wegen rücksichtslosen Vergehen nicht und dann als Einstieg in die persönliche Strafenwelt eine für Pedro wegen Meckern. Das passt nicht. Ein weiteres Mal Gelb zeigte der Referee Chelseas Christensen. Der Däne ruschte auf der rechten Abwehrseite in Iwobi hinein und kassierte dafür Gelb.

Fazit: Kein besonders herausforderndes Finale für Gianluca Rocchi. Sehr fair geführt und es schien als wurden seine Entscheidung auf dem Platz auch akzeptiert, aber er verpasste zwei ziemlich offensichtliche Gelbe Karten, welche die einzigen Fehler des Schiedsrichters waren. Unsere Note: 8,4.

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