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Der Druck gegen Ralf B. wird härter – eine Fortsetzung zum Fall „Jan Beck“

Vor wenigen Tagen haben wir bereits exklusiv berichtet, das sich Schiedsrichter Jan Beck öffentlich gegen einige Machenschaften im Südbadischen Fussballverband zur Wehr setzt. Nun berichten bereits die ersten größeren Medien. Auch die DFB-Ethikkommission hat sich eingeschaltet

Wir berichten exklusiv über den neuen Stand, bei dem sich auch Tobias Doering, ehemalige Top-Schiedsrichter aus dem SBFV, zu Wort meldet.

Der ehemalige DFB-Schiedsrichter Ralf B. fungiert seit einigen Jahren als VSO im SBFV. Seine Art der Führung im Verband kommt nicht bei allen gut an. Schiedsrichter steigen im SBFV nicht nach Leistung auf sondern wer sich in Kandern bei Herrn B. besonders gut stellt. Sollten Schiedsrichter dann doch keine guten Leistungen abliefern werden die Beobachtungen entsprechend geschrieben, dass die negativen Dinge unter den Tisch gekehrt werden. Politik!

In unserem ersten Artikel erwähnten wir bereits was zwischen Beck und Ralf B. vorgefallen ist. (Hier lesen)

Der Fall liegt nun bei der DFB-Ethikkommission. Dort wurde der Eingang bereits bestätigt!

Mittlerweile meldete sich mit Tobias Doering ein weiterer Top-Schiedsrichter aus dem Verband zu Wort.

Bis vor kurzem fungiert Doering als BSO im Bezirk Schwarzwald. Aus „beruflichen Gründen“ tritt dieser nun zurück. Doch dies ist nicht die ganze Wahrheit. Der Schwarzwälder Bote berichtet exklusiv (Hier lesen)

Doering kritisiert in schärfster Weise den Führungsstil von Ralf B. Er wird sicher nicht der einzige sein, doch traut sich keiner den Mund aufzumachen. Im Verband macht jeder das was Herr B. vorgibt. Zu groß wären die Konsequenzen, sollte einer dem widersprechen.

Das sämtliche Schiedsrichter aus dem Heimatbezirk Hochrhein bevorzugt werden steht außer Frage. Hierbei muss sich nur der Name Timo Bugglin und Jonas Brombacher beschränkt werden. Bugglin, als vorletzter in der Regionalliga, stieg trotz desolater Saison nicht ab. Ebenso Sohn Jonas. Mehrfach die Leistungsprüfung nicht bestanden zeigte er wieder einmal auf, das seine Qualität nicht dem entspricht, was man sich beim DFB erhofft. Ohne seinen Vater Ralf würde Jonas nicht dort stehen wo er nunmal steht.

Der Führungsstil von Ralf B. ist nicht das, was man sich wünscht. Es wird Zeit, dass sich hier einiges ändert und Ralf B. seinem Hut zieht!

Auch wir haben die Zeit genutzt und uns zu einem Interview mit Jan Beck zusammen gesetzt:

IG-SR: Was war der Grund für deine Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu gehen?

Jan Beck: Anfangs war es nicht vorgesehen, die Öffentlichkeit in dieser Weise einzubeziehen. Doch als meine eigene Anfrage und deren Behandlung sowie die Folgen alles andere als reibungslos verliefen und meiner Ansicht nach nicht sachlich und korrekt vonstattenging, sondern eher benachteiligend und diskriminierend waren und seitens der Schiedsrichterspitze des Verbands kein Entgegenkommen sowie Einsicht vorhanden war, sah ich mich gezwungen, aufgrund der benachteiligenden Handlungen auch andere Ausschüsse wie den Rechtsausschuss des SBFV zu kontaktieren. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelte, sondern um ein Verhaltensmuster. Von vielen Seiten – Schiedsrichtern, Funktionären, Spielern, Vereinen und anderen – erhielt ich Zuspruch sowie zahlreiche Informationen und Mitteilungen darüber, dass Ähnliches bereits anderen widerfahren war. Kritik wird meist vermieden, da sie Auswirkungen auf die Karriere haben kann, wodurch indirekt Druck aufgebaut und die Kritik im Keim erstickt wird. Gleiches habe ich unmittelbar selbst erfahren, Personen, mit denen ich hinsichtlich dieser Angelegenheit in Kontakt stehe, gewarnt wurden, dass etwaige Kritik oder Zuspruch von dieser mit Vorsicht zu genießen ist. Aufgrund meiner eigenen Erfahrung, die ich so nicht akzeptieren möchte, ist es mir als Personalleiter eines internationalen Unternehmens wichtig, mich für Themen wie Gleichbehandlung und Fairness einzusetzen. Ich wollte dieser Angelegenheit eine Stimme geben, da viele derselben Ansicht sind, aber bisher nicht den Mut gefunden haben, diese Kritik auch gegenüber höchsten Stellen auszusprechen. Die Dynamik hat im aktuellen Verlauf gezeigt, dass sich nun immer mehr trauen, über dieses Thema und derartige Missstände innerhalb des Schiedsrichterwesens in Südbaden zu sprechen.

IG-SR: Wie verlief deine Schiedsrichterkarriere, bevor die erwähnten Vorfälle eintraten?

Jan Beck: Ich bin seit dem 1. Januar 2006 Schiedsrichter. Den Lehrgang habe ich mit 14 Jahren absolviert und war seither – mit Ausnahme einer Unterbrechung von etwa sieben Jahren, in der ich wieder selbst Fußball spielte – insgesamt 10/11 Jahre Schiedsrichter. Meine Karriere verlief relativ unspektakulär. Bevor ich die Schiedsrichterei unterbrach, war ich in jungen Jahren bis zur Bezirksliga als Schiedsrichter aktiv und als Assistent bis zur Verbandsliga. Nach der Pause musste ich aufgrund der langen Abwesenheit wieder mit dem Neulingslehrgang starten und stieg dann innerhalb von 3,5 Jahren nach meiner Rückkehr als Schiedsrichter bis in die Landesliga auf, in der ich bis zur jetzigen Saison aktiv war.

IG-SR: Wie beurteilst du den SBFV unter der Führung von Ralf B.?

Jan Beck: Es ist nicht alles schlecht, das sei klargestellt. Die Umgangsweisen mit allen Beteiligten und die Tatsache, dass Beziehungen und Verbindungen sowie teilweise Kriterien wie Alter wichtiger sind als Werte und tatsächliche Leistungskriterien, entsprechen jedoch nicht meinem Verständnis, wie es in einem renommierten Fußballverband zugehen sollte.

IG-SR: Was erhoffst du dir durch die Unterstützung der Öffentlichkeit und der veröffentlichten Artikel in der Zukunft?

Jan Beck: Ich erhoffe mir zumindest Einsicht und ein Umdenken. Natürlich möchte ich weiterhin als Landesliga-Schiedsrichter aktiv bleiben, aber das ist nicht mein einziges Anliegen. Mir ist es wichtig, der Sache eine Stimme zu verleihen und zu zeigen, dass man auch den Mut haben muss, Kritik sachlich auszusprechen und man auch etwas verändern kann. Wie die Verbandsspitze oder die DFB-Ethikkommission damit umgehen, ist für mich zweitrangig. Wichtig ist, dass gehandelt und etwas dagegen getan wird. Ob dies durch sanktionierende Maßnahmen und eine Umstellung von Verhaltens- und Umgangsweisen als auch Anpassung etwaiger Rahmenbedingungen geschieht oder ob hierfür Führungspersonen neu gewählt oder ersetzt werden müssen, ist egal. Wichtig ist, dass gehandelt wird und etwas passiert, da es sich um allgemein untragbare Umstände in jeglicher Hinsicht handelt. Dies spiegelt sich in unzähligen Mails, Nachrichten und Anrufen wieder, in denen mir gleiches bestätigt und häufig durch Unterlagen und Schriftverkehr belegt wurde – und dies über sämtliche Funktionsebenen hinweg, egal ob Schiedsrichter von der Kreisliga bis ins Fußballoberhaus, Beobachter oder andere Funktionäre.

IG-SR: Was genau ist die Ethikkommission des DFB und wie gestaltet sich der Kontakt zu dir?

Jan Beck: Die Ethikkommission überwacht den Ethikkodex des DFB, der auf dem Bundestag 2016 in Erfurt verabschiedet wurde. Darin bekennt sich der DFB zu Qualität, Objektivität, Ehrlichkeit, Fairness und Integrität. Der Ethikkodex ist für alle Organe, Mitarbeiter, ehrenamtlichen Funktionsträger sowie für sämtliche Unternehmen, an denen der DFB die Mehrheit der Anteile oder Stimmrechte hält, verbindlich. Die Ethikkommission des DFB ist unabhängig. Sie soll in allen Fällen, die der Integrität und dem Ansehen des DFB und seiner Mitgliedsverbände schaden, insbesondere bei illegalen und unethischen Verhaltensweisen, Ermittlungen aufnehmen. In diesem Zuständigkeitsbereich ist die Ethikkommission berechtigt, Untersuchungen einzuleiten und bei hinreichendem Tatverdacht Anklage zur Ethikkammer des Sportgerichts zu erheben.

Ich habe die Ethikkommission kontaktiert, nachdem ich feststellen musste, dass auch im hiesigen Bezirk/Verband häufig Verbindungen dafür sorgen, dass Kritik nicht an den Stellen zugelassen und platziert wird, wo sie landen sollte. Da ich beim VSO mit meinem Anliegen nicht ernst genommen wurde, habe ich neben den zuständigen Sportgerichtsbarkeiten und dem Präsidium des zuständigen Verbands auch die Ethikkommission zur Überprüfung dieser Verhaltensweisen und des Umgangs eingeschaltet, um diese Vorgänge neutral und ohne Einfluss prüfen zu lassen. Ausgang offen.

Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. Reiner Kuhn

    Das Beobachtungssystem ist doch überall reine Politik. Aus der Landesliga steigen Schiedsrichter die schlechtere Noten als BzL Schiedsrichter haben nicht ab sondern verbleiben in der Liga und die guten BzL Schiedsrichter steigen nicht auf. Reine Politik zwischen den Bezirken und nichts objektives

  2. Rajko

    Wenn die Ethikkommission unabhängig arbeitet uns gegen Missstände, Bevorzugung, Benachteiligung etc vorgeht, dann sollte sie sich mal die Schiedsrichterei vom Kreis hoch bis zum DFB vornehmen. Dabei ist es egal welcher Kreis, welcher Bezirk und welcher Landesverband. Das ist nur ein Geschachere, Politik und wenn dem VSO etc dein Gesicht nicht passt und du deine eigene Meinung äußerst dann bist du raus. Das war schon immer so und wird sich so schnell auch nicht ändern

  3. Tipp-Kicker

    Ich hatte tatsächlich, weil ich auch gleiche Erfahrungen machen musste, bereits einen informativen digitalen Austausch mit Herrn Beck und es ist erstaunlich, wie viel Insiderwissen und Informationen auch aus Umgang mit anderen Schiedsrichtern und Chatverläufen ihm vorliegt. Ich bin wirklich gespannt, denn auch die floskelähnlichen Kommentierungen, die bereits an anderer Stelle von Verbandsseite geäußert wurden und bspw. auch im Südkurier zu lesen waren , können lt. den Informationen, die er mir geteilt hat, relativ einfach hieb und stichfest sprich schriftlich widerlegt werden, denn ihm liegen Chatverläufe vor, die auch ein „unter Druck setzen“ von Schiedsrichtern eindeutig und offensichtlich belegen – aktuelle Fälle als auch aus der Vergangenheit. Aber es ist klar, dass man nun aufgrund der enormen Tragweite des Sachverhalts seitens der Gegenseite mit Sicherheit versuchen wird, sich an jeglichen letzten Strohhalm aus der Sache irgendwie rauszukommen festzuklammern.

    1. Simon

      „Schiedsrichter steigen im SBFV nicht nach Leistung auf sondern wer sich in Kandern bei Herrn B. besonders gut stellt. “
      Ich bin seit gut 20 Jahren Schiedsrichter. Mit langer Unterbrechung und war in zwei Landesverbänden.
      Bei beiden läuft und lief es genauso ab und ich gehe davon aus, dass es überall so läuft.
      Es ist schwer nachzuweisen, wenn’s gut gemacht ist und zieht sich auch bis in die obersten Etagen, siehe Beispiel Zwayer. Top FIFA Schiri trotz Vergangenheit.
      Und in meinen Verbänden läuft es auch immer nach Gusto, nicht nach Benotung und wenn doch mal Noten angesprochen werden, wird prompt ein beobachter geschickt, der entsprechend der Vorgabe urteilt (wenn Abstieg gefordert wird gibt’s halt ne 228 oder Aufstieg dann eben eine 254 ganz einfach).
      Das ist ein generelles Problem was so durchsetzt ist, weil der Fisch vom Kopf aus stinkt.
      Der DFB muss das Aufstiegs und Abstiegssystem für Schiedsrichter vereinheitlichen, die Landesverbände, nach ihren Maßgaben einrichten.
      Es muss objektive Kriterien und Beobachter geben und Gremien die darüber anonym entscheiden.
      Anders sehe ich keinerlei Hoffnung oder Motivation für junge SR. Andersrum werden so junge Talente auch verheizt, wenn man sie zu früh zu schnell nach oben schickt denken die die sind elitär und sonst was….
      Aber naja is nur meine Meinung.

      1. Dieter Albrecht

        Simon: Da ist vieles richtig. Ich war nach dem Ende meiner Zeit als Schiedsrichter, fünf Jahre Beobachter im Norddeutschen Fußballverband. Einflussnahme oder Hinweise seitens der Verantwortlichen gab es bei mir nicht. Ich habe bei den alljährlichen Beobachtertagungen auch nie derartiges von anderen Kollegen gehört. Völlig auszuschließen ist das aber nie. Ich kann dazu nur sagen, dass nicht nur Punkte aufgerechnet wurden. Auch andere Merkmale fanden dabei im Gesamtbild einer Saison Berücksichtigung.
        Andererseits ist es erschütternd, was alles an Machenschaften aus dem Verband Südbaden berichtet wird. Ich hoffe, dass es vollständige Aufklärung geben wird und wenn notwendig, entsprechende Konsequenzen gegen belastete Personen gezogen werden.

  4. Abdullah

    Sollten die Vorfälle nur annähernd der Wahrheit entsprechen (woran ich keine Zweifel habe) müsste Herr B. sofort von allen Ämtern zurücktreten und lebenslang gesperrt werden

  5. Dieter Albrecht

    Die Badische Neueste Nachrichten (BNN) beschäftigt sich in der Ausgabe vom 22. Juni ausführlich mit der Sache Jan Beck. Eine „Bombe“ hat Redaktionsleiter und Autor Florian Konrad nicht platzen lassen. Andeutungen sind jedoch erkennbar. Die Sportgerichte des Südbadischen Fußballverbandes und Badischen Fußballverbandes, dazu die Ethik-Kommission des DFB, sind mit der Prüfung des Falles beauftragt oder beschäftigt. Der SBFV und BFV geben, wie allgemein üblich, zu einem laufenden Verfahren keine Stellungnahme oder Auskünfte in der Sache ab.
    Nicht nachvollziehbar ist für mich die Tatsache, dass Jan Beck nach dem beabsichtigten Wechsel von Südbaden nach Nordbaden, neben der Ablehnung für vier Wochen gesperrt wurde, obwohl er durchaus nachvollziehbare persönliche Gründe angegeben hat. Die Begründung der Sperre würde mich als ehemals langjährigen Sportrichter interessieren. Verwunderlich ist zudem, dass sich ein Schiedsrichter bei Kreisliga-Spielen im SBFV selbst ein Gespann suchen muss. Ein seltsames Gebaren. Fakt ist: Wenn Assistenten in der Spielklasse vorgesehen sind, hat der Verband durch die jeweiligen Kreise auch die Ansetzungen vorzunehmen.
    Offensichtlich wichtige Dinge sind im Verborgenen geblieben. Bleibt die Frage, ob tatsächlich eine Aufklärung gegen angeschuldigte Personen stattfinden wird? Können diese vom Kläger im Zuge der Beweislastumkehr untermauert werden? Wie wehren sich die namentlich Beschuldigten in einer wahrscheinlich mündlichen Verhandlung? Eine äußerst heikle Angelegenheit für das betreffende Sportgericht.
    Interessant werden auch die Ermittlungen der fallbezogenen Prüfung des DFB sein. Der für sehr großes Interesse – auch außerhalb der betroffenen Verbände – sorgende Fall, wird im Rampenlicht der Öffentlichkeit, vor allem aber bei den Schiedsrichtern, stehen.

  6. InfoSepp17

    @Dieter Albrecht
    Wenn sich hier jeder SR-Kollege zu Wort melden würde der mit BSO´s und dem VSO aus dem SBFV Probleme hat die einfach unter den Tisch gekehrt wurden, würdest Du hier wahrscheinlich Tagelang lesen. Amtsmissbrauch und illegale Absprachen mit dem Nachbarverband, Unstimmigkeiten bei den Spesenabrechnungen in Freiburg. Einschüchterungen und Verhaltensweisen wie man sie hier eigentlich nicht vermutet. Warum wohl sind vergangene Saison SR-Kollegen in den Nachbarverband „geflüchtet“. Und es sind nicht die letzten die das im Auge haben. Die Kollegen tun dies nicht weil sie dort mehr Geld bekämen. Auch da taucht wieder ein prominenter Name auf : Bernhard Zerr – ehemaliger BL Schiedsrichter. Auch seine fragwürdigen Beobachtungen im Nachbarverband sind bekannt und werden einfach hingenommen.
    Der Einteiler von Jan Beck muss ja wohl auf Anweisung keine Spiele mehr angesetzt haben. Und der, der das angeordnet hat sollte die Courage haben sofort zurückzutreten weil man ihm jetzt gerade massiv auf die Finger schaut.

  7. Dieter Albrecht

    InfoSepp17: Das mit dem tagelangen Lesen der Geschichten aus dem SBFV lasse ich doch lieber. Ich bin einfach nur erschüttert, was in diesem Landesverband so alles passiert. Bernhard Zerr ist mir auch ein Begriff. Der musste doch verletzungsbedingt seine Karriere früh beenden. Nun ist er BSO geworden und passt sich als Funktionär ebenfalls dem Niveau um den sehr fragwürdigen Verbandschef Ralf Brombacher an. Schade, wer sich auf diese Weise vereinnahmen lässt.
    Übrigens: Falsche Reisekosten- und Spesenabrechnungen hat es allenthalben immer gegeben. In Niedersachsen wurde vor vielen Jahren ein Bezirksvorsitzender, nach der Aufdeckung der Betrügereien, vom Verband förmlich zum Rücktritt gezwungen.

  8. Dieter Albrecht

    Seltsam. Nach dem Bericht der Badische Neueste Nachrichten sind „plötzlich“ die kritischen Stimmen aus dem Bereich des SBFV verstummt.

    1. InfoSepp17

      @Dieter Albrecht
      Tja, wir sind hier halt hier nicht in Russland. „Vladimir“ Brombacher, hoffentlich nebst Gefolge, werden nun öffentlich vorgeführt. Das ist das Ergebnis mit dem er nicht gerechnet hat. Danke Jan Beck

  9. Malte2024

    ich bin mir nicht sicher ob die öffentliche Vorführung bzw. Druck wirklich so hoch ist.
    Warum wird Ralf Brombacher von Herrn Brand (Präsident SbFv) nicht mit sofortiger Wirkung,
    zumindest beurlaubt? Wäre der Druck oder noch besser die Einsicht auf/beim Präsidium wirklich vorhanden
    wäre/müsste dies bereits passiert sein.
    Aber Herr Brand scheint sich seiner Sache ziemlich sicher zu sein dass dies keine weiteren größeren Konsequenzen
    für ihn und Herrn Brombacher haben wird. Anders kann ich mir seine Untätigkeit nicht erklären.
    Die Strukturen und der Filz sind beim Verband so verfestigt da kommt es in Deutschland eher zum Bürokratieabbau bevor hier irgendwer von den Herrschaften Konsequenzen zu erwarten hätte. Leider.

  10. Referee

    Kann mal jemand von den SBFV-Kollegen die Zeitungsartikel von den „Badischen Neuesten Nachrichten“ sowie vom „Schwarzwälder Boten“ hochladen.
    Wäre dann für alle mal interessant was da genau drin steht.
    Beide Artikel sind leider nur gegen Bezahlung lesbar.
    Danke

  11. Dieter Albrecht

    Malte 2024: So schnell werden keine Konsequenzen gezogen. Dazu wird der Verbandspräsident aus Südbaden wohl keine Notwendigkeit sehen. Wie in der Politik muss man immer die Ruhe bewahren und bestimmte Dinge einfach nur aussitzen. Ich habe allerdings große Zweifel, ob das in diesem Fall auch langfristig anhalten wird.

  12. InfoSepp17

    @Malte24: Während das Präsidium erst mal Informationen sammelt, wächst der mediale Druck. Das halten die nicht lange aus. Der DFB schaut da auch nicht lange zu. Gleiches gilt für die Ethikkommission. Dann gibt es „Empfehlungen“, so nennt man das, an den SBFV. Wenn der Brombacher von seinem Verband Schaden abwenden will, sollte er sich hurtig entscheiden freiwillig den Hut zu nehmen. Damit sind aber immer noch „Ratten“ an Bord. Aber das ist ein anderes Thema.

  13. Malte2024

    denke Brombacher ist von sich und seinem Tun dermaßen überzeugt dass ich an einen selbst gewählten Rücktritt
    kaum glauben kann.
    Das Argument Schaden vom Verband abzuwenden würde viel mehr erstmal dem Präsident zuweisen.
    Eine sofortige Beurlaubung diesbezüglich bis zur Klärung wäre hierführ angesagt und das Mindeste!
    Diese Untätigkeit zeigt Führungsschwäche was aber natürlich auch wieder voll zu diesem Laden passt.

  14. Schwabenreferee

    Vermutlich ist das „Dreckloch“ bereits so tief, dass alle so weit mit drin hängen, dass sollte einer wirklich auspacken, der ganze Laden in sich zusammenbricht.

  15. Dieter Albrecht

    Hat der „Schwarzwälder Bote“ in der Schiedsrichtersache SBFV noch nichts gemacht? Ein Bericht war angekündigt.

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