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Hier ein passendes Symbolbild für die aktuelle Stimmung bei den bayerischen Assistenten.

DFB rasiert den bayerischen Fußball-Verband

Die Veröffentlichung der offiziellen Schiedsrichterlisten brachte insgesamt zehn Aufsteiger, aber keine leistungsbedingten Absteiger – und das obwohl die Saison eher schlecht lief. Ein bemerkenswerter Umbruch ohne harte Leistungsabstiege.

Zur neuen Saison 2026/27 gibt es bei den DFB-Schiedsrichtern in den Profiligen mehrere Veränderungen, vor allem durch alters- oder verletzungsbedingte (bzw. freiwillige) Abgänge. Insgesamt gab es zehn Aufsteigern über die Ligen hinweg (Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga), während leistungsbedingte Absteiger fehlen. Das fällt besonders auf, weil die abgelaufene Saison für viele Unparteiische durchaus kritisch bewertet wurde (Fehlerhäufungen, Verletzungen, Formtiefs).

Bundesliga:

  • Aufsteiger: Richard Hempel (28, Großnaundorf) und Dr. Max Burda (36, Berlin). Beide haben sich durch starke Leistungen in der 2. Bundesliga empfohlen. Hempel wird oft als „neuer Aytekin“ gehandelt (physisch stark, präsent).
  • Abgänge: Vier erfahrene Referees (u. a. Deniz Aytekin, Tobias Welz, Frank Willenborg, Patrick Ittrich) hören auf. Keine reinen Leistungsabstiege.
  • Der Kader wird bewusst verkleinert – mehr Spiele pro Schiri, höhere Belastung, aber potenziell mehr Konstanz.

2. Bundesliga:

  • Drei Aufsteiger (Cristian Ballweg, Felix Weller, Justin Hasmann.
  • Zwei Abgänge (Dr. Robert Kampka, Patrick Alt).

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3. Liga:

Fünf Neue aus den Regionalligen (Henry Schröder, Luca Sambill, Maximilian Lotz, Max Kluge, Franziska Wildfeuer).

Der DFB/ die DFB Schiri GmbH setzt auf Verjüngung und Kontinuität durch Aufsteiger statt auf harte Demotionen. Das kann positiv sein (Motivation für junge Talente), birgt aber auch das Risiko, dass Formschwächen aus der Vorsaison mit in die neue Spielzeit getragen werden.

Fabienne Michel hat es leider nicht geschafft. Interne Beratungen ergaben nach Auswertung der Ergebnisse, Leistungstests, dass sie sich gegen die männliche Konkurrenz nicht durchsetzen konnte – obwohl sie eine sehr starke Saison hingelegt hat und viele sie (zu Recht) vorne gesehen haben. Hasmann ist dann als Dritter nachgerückt. Die Reihenfolge (Nouhoum, Behrens, Exuzidis vor Hasmann) teilen viele Beobachter. Ballweg war relativ unstrittig (konstant stark über Jahre), Weller auch ein solider Kandidat. Bei Hasmann sieht man das Talent und die Entwicklung, aber die Erfahrung und die ganz großen Spiele waren bei anderen vielleicht einen Tick drüber. Die Verbandsverteilung (Weller und Hasmann kommen beide aus dem Saarland/Westfalen-Umfeld) hat sicher auch eine Rolle gespielt.

Daher, jetzt nochmal alles für Fabienne Michel geben, und sie als Schiedsrichterin des Jahres auszuzeichnen: Hier geht’s zur Abstimmung.

Aber vier Aufsteiger wäre aus reiner Leistungsperspektive absolut vertretbar gewesen, gerade weil die 3. Liga so gut war und nur zwei klare Abgänge (Kampka und Alt) da sind. Der DFB hat sich für drei entschieden – wahrscheinlich auch, um den Kader nicht zu sehr aufzublähen und die Belastung pro Schiri zu managen. Schade um Michel, die wirklich Fortschritte gemacht hat und international schon Erfahrung mitbringt. Nächste Saison wird es eng: – ohne größere altersbedingte Abgänge in der 2. Bundesliga wird es kaum Bewegung geben. Das Risiko ist dann, dass Talente länger in der 3. Liga „stecken bleiben“ und Frust aufkommt. Andererseits kann das auch zu mehr Konstanz führen, wenn die jetzigen Neuen sich etablieren. Insgesamt wirkt der Umbruch eher vorsichtig als radikal. Verjüngung ja, aber ohne große Risiken bei den Beförderungen.

Bei den Assistenten sieht es aus bayerischer Sicht besonders frustrierend aus. Der BFV und die bayerischen Schiri-Gruppen haben in den letzten Jahren starke Talente hervorgebracht, aber der DFB hat bei den Beförderungen und Kaderbereinigungen offenbar andere Prioritäten gesetzt – das führt zu spürbarem Unmut vor Ort.

Fünf Neue aus den Regionalligen (Henry Schröder, Luca Sambill, Maximilian Lotz, Max Kluge, Franziska Wildfeuer).

Der DFB/ die DFB Schiri GmbH setzt auf Verjüngung und Kontinuität durch Aufsteiger statt auf harte Demotionen. Das kann positiv sein (Motivation für junge Talente), birgt aber auch das Risiko, dass Formschwächen aus der Vorsaison mit in die neue Spielzeit getragen werden.

Fabienne Michel hat es leider nicht geschafft. Interne Beratungen ergaben nach Auswertung der Ergebnisse, Leistungstests, dass sie sich gegen die männliche Konkurrenz nicht durchsetzen konnte – obwohl sie eine sehr starke Saison hingelegt hat und viele sie (zu Recht) vorne gesehen haben. Hasmann ist dann als Dritter nachgerückt. Die Reihenfolge (Nouhoum, Behrens, Exuzidis vor Hasmann) teilen viele Beobachter. Ballweg war relativ unstrittig (konstant stark über Jahre), Weller auch ein solider Kandidat. Bei Hasmann sieht man das Talent und die Entwicklung, aber die Erfahrung und die ganz großen Spiele waren bei anderen vielleicht einen Tick drüber. Die Verbandsverteilung (Weller und Hasmann kommen beide aus dem Saarland/Westfalen-Umfeld) hat sicher auch eine Rolle gespielt.

Aber vier Aufsteiger wäre aus reiner Leistungsperspektive absolut vertretbar gewesen, gerade weil die 3. Liga so gut war und nur zwei klare Abgänge (Kampka und Alt) da sind. Der DFB hat sich für drei entschieden – wahrscheinlich auch, um den Kader nicht zu sehr aufzublähen und die Belastung pro Schiri zu managen. Schade um Michel, die wirklich Fortschritte gemacht hat und international schon Erfahrung mitbringt. Nächste Saison wird es eng: – ohne größere altersbedingte Abgänge in der 2. Bundesliga wird es kaum Bewegung geben. Das Risiko ist dann, dass Talente länger in der 3. Liga „stecken bleiben“ und Frust aufkommt. Andererseits kann das auch zu mehr Konstanz führen, wenn die jetzigen Neuen sich etablieren. Insgesamt wirkt der Umbruch eher vorsichtig als radikal. Verjüngung ja, aber ohne große Risiken bei den Beförderungen.

Daniel Bartnitzki, Nico Fuchs und Luca Jürgensen haben ihre Karriere als aktive Schiedsrichter beendet. Für die Bundesliga wurden Julius Martenstein und Steven Greif nominiert, während Bartnitzki, Fuchs, Jürgensen und Roy Dingler neue Zweitliga-Assistenten sind. Die freiwilligen Aussteiger Tobias Welz, Dr. Robert Kampka und Patrick Alt übernehmen künftig die VAR-Rollen.

Bei den Assistenten sieht es aus bayerischer Sicht besonders frustrierend aus. Der BFV und die bayerischen Schiri-Gruppen haben in den letzten Jahren starke Talente hervorgebracht, aber der DFB hat bei den Beförderungen und Kaderbereinigungen offenbar andere Prioritäten gesetzt – das führt zu spürbarem Unmut vor Ort.

Mehrere etablierte Bayern-Assistenten wurden aus den DFB-Listen gestrichen, darunter Namen wie Kern, Büchner, Schaub, Wagner, Krauß – sie sind nicht mehr in der 3. Liga dabei. Das ist ein harter Schnitt. Umsomehr überrascht, dass es keine Aufsteiger aus Bayern in den DFB-Bereich (also keine Beförderung aus der Regionalliga in die 3. Liga oder höher bei den Schiedsrichtern).

Stattdessen neuer Spezial-SRA in der 3. Liga: Raffael Dauner, Julian Perl ist zudem noch als Schiedsrichter aktiv (beide aus der bayerischen Landesliga). Sie kommen als eigene Landesliga-Schiris hoch und bringen frische Kräfte, aber viele sehen das als interne Lösung statt als echte Verjüngung/ Belohnung von Regionalliga-Leistungen.

Das Gesamtbild: Während bei den Hauptschiedsrichtern noch etwas Bewegung war (Hempel/Burda), wirkt es bei den Assistenten wie eine Blockade für Bayern. Der Verband hat offenbar stark auf andere Regionen oder spezielle Profile gesetzt, und die hohe Dichte guter bayerischer Assistenten in der 3. Liga/Regionalliga hat nicht zu den erhofften Aufstiegen geführt.

Der Unmut ist verständlich: Bayern investiert viel in die Aus- und Fortbildung, hat eine große Basis – und dann kommen solche Null-Aufsteiger-Szenarien. Das kann Motivation und Nachwuchsförderung bremsen. Nächstes Jahr wird es ohne größere Abgänge (Alters- oder Karriereende) tatsächlich schwer, Bewegung reinzubringen.

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