Kuriose Szene in der ersten Halbzeit des Länderspiels gegen Finnland! Plötzlich hebt Schiedsrichter Matheus Delgado Candancan bei einem Einwurf die Hand – und beginnt sichtbar von fünf herunterzuzählen. Viele Zuschauer dürften sich gefragt haben: Was macht der da? Die Antwort: Der Referee setzt bereits eine neue Regeländerung um, die bei der kommenden Weltmeisterschaft eine wichtige Rolle spielen soll und ab sofort gilt.
Seit der Saison 2025/26 gilt bereits die bekannte Acht-Sekunden-Regel für Torhüter. Hält ein Keeper den Ball vor einem Abschlag oder Abwurf zu lange fest, gibt es als Strafe einen Eckball für den Gegner. Nun wird das Prinzip ausgeweitet. Künftig können Schiedsrichter auch bei Einwürfen einen sichtbaren Countdown starten. Erfolgt der Einwurf anschließend nicht rechtzeitig, wechselt der Ballbesitz zum Gegner.
Interessant dabei: Die Unparteiischen müssen nicht warten, bis der Spieler den Ball bereits in den Händen hält. Der Countdown kann schon beginnen, wenn ein Spieler den Ball nur langsam holt, den Einwurf bewusst an der falschen Stelle ausführen möchte oder anderweitig Zeit schindet.

Die Regel bei Einwurf an falscher Stelle ausgeführt wechselt dieser zum Gegner ,war schon lange in Kraft.
Leider haben die SR dies nicht durchgesetzt. Dies besonders im Profifußball. Die damit ein schlechtes Vorbild waren. Da es hierbei Auswüchse gegeben hat, so z.B. Einwurf an der Eckfahne wurde 16m weiter vorn an der Stafraumhöhe ausgeführt. Den BL-SR fehlte der Mut sich durchzusetzen. LG ex SR (55 Jahre SR gewesen)
Es wird Zeit, daß der Zeitschinderei ein Ende gesetzt wird.