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Schiedsrichter sind keine Gegner – Respekt muss die Grundlage unseres Fußballs sein

Ein Fußballspiel kann in 90 Minuten vieles bieten: Spannung, Emotionen, Freude, Enttäuschung und manchmal auch hitzige Diskussionen. Was aber niemals Platz haben darf, sind Gewalt und körperliche Angriffe.

Ein aktueller Vorfall im Westerwald macht einmal mehr deutlich, wie wichtig der respektvolle Umgang miteinander auf unseren Fußballplätzen ist. Bei einem Kreisliga-C-Spiel in Marienrachdorf kam es am 23. August zu einem handfesten Zwischenfall. Nach Angaben des WW-Kuriers geriet ein Spieler der Gastmannschaft mit einem Ordner aneinander, würgte diesen und verletzte ihn am Hals. Anschließend wurde auch der Schiedsrichter von dem Spieler geschubst. Der Unparteiische blieb unverletzt. Aufgrund des Vorfalls brach der Schiedsrichter die Partie ab. Die Polizei musste eingreifen und begleitete den Schiedsrichter später sogar zu seinem Fahrzeug.

Das sind Bilder, die niemand auf einem Fußballplatz sehen möchte.

Und genau deshalb lohnt sich ein Blick auf etwas, das bei vielen Vereinen leider viel zu wenig Beachtung findet: den Umgang mit unseren Schiedsrichtern.

Schiedsrichter sind Teil des Spiels

Ohne Schiedsrichter kann kein regulärer Fußball stattfinden. Sie sorgen dafür, dass Regeln eingehalten werden, treffen Entscheidungen und tragen während eines Spiels eine enorme Verantwortung.

Dabei sind Schiedsrichter Menschen. Sie können Fehler machen. Sie können eine Situation anders beurteilen, als wir es als Spieler, Trainer oder Zuschauer tun würden. Das gehört zum Fußball.

Was nicht dazugehört, sind Beleidigungen, Bedrohungen oder gar körperliche Gewalt.

Eine Fehlentscheidung rechtfertigt niemals einen Angriff.

Auch ein Ordner, ein Linienrichter, ein Trainer oder ein Spieler darf nicht zum Ziel körperlicher Aggression werden.

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