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Alfred Sonders, Bürgermeister Stadt Alsdorf. Quelle: Alsdorf.de

Stadt Alsdorf Platzbetretungsverbote gegen Gewalttäter beschlossen!

Am 30.01.2024 um 18.00 Uhr tagte der Hauptausschuss der Stadt Alsdorf. Ein Thema der Tagesordnung war eine Anregung nach § 24 der Gemeindeordnung NRW, Thema: Schutz der Schiedsrichter!“; die über einen Schiedsrichter aus unserer Redaktion bei der Stadt Alsdorf eingebracht wurde.

Der Bürgermeister Alfred Sonders erklärte, dass die Stadt Alsdorf eine klare Kante gegen Gewalt zeigen würde. Die Schiedsrichter sollen geschützt werden. Die Stadt Alsdorf unterstützt Platzbetretungsverbote gegen Gewalttäter für alle Sportanlagen der Stadt.

Die Vereine bei der Stadt Alsdorf haben das Recht ihr Hausrecht zu nutzen, um Gewalttäter bei Vorfällen sofort vom Sportplatz entfernen zu lassen. Gegebenenfalls unter Hilfe der Polizei. Auch zur Feststellung der Personalien. Nach dem jeweiligen Platzverweis sollen die Vereine den Täter bei der Stadt Alsdorf melden, die Stadt verhängt dann ein Platzbetretungsverbot für alle Sportanlagen. Das wurde heute einstimmig auch bei der Stadt Alsdorf beschlossen.

Herr Bürgermeister Sonders legte Wert darauf, dass alle Ehrenamtler geschützt werden sollen. Also auch die ehrenamtlichen bei der Feuerwehr und den Rettungsdiensten. In diesen Fällen würden konsequent Anzeigen seitens der Stadt Alsdorf gegen die Täter erstattet.

Herr Sonders überraschte mit eine kleinen lustigen Anekdote: „Er wäre selbst Schiedsrichter gewesen und hätte sein Mofa während des Spieles immer laufen gelassen, damit er nach dem Spiel evtl. schnell hätte flüchten können!“ Das muss dann aber schon lang her gewesen sein!

Der Beschluss des Hauptausschusses der Stadt Alsdorf erfolgte nach kurzer Diskussion einstimmig.

Die Beschlussvorlage vom 30.01.2024: 2024-01-17 2024_0029_A 40 Anregungen und Besch SAO

Nach der Stadt Baesweiler und der Stadt Herzogenrath folgt auch die Stadt Alsdorf (alle Städteregion Aachen) im Fussballverband Mittelrhein (FVM), dem Schutzbegehren der ehrenamtlich aktiven Schiedsrichter. Mit konsequent umgesetzten  Platz-/ Hallenbetretungsverboten werden die Täter ausgemerzt. Ein vollkommen richtiges Signal aus der Politik!

Gewalttäter sind auf allen Sportanlagen, egal wo, unerwünscht.

Einhelliger Tenor aus den bis dato stattgefundenen Sitzungen. Es bleibt die Hoffnung, dass weitere Städte und Gemeinden und die Vertreter in der Politik sich deutschlandweit dem Aufruf der IG Schiedsrichter #GemeinsamgegenGewalt anschliessen werden!

Ein herzlicher Dank an die Städte, die bereits dem Aufruf der IG Schiedsrichter #GemeinsamgegenGewalt gefolgt sind!

WICHTIG! In jedem Fall sollte der betroffene Schiedsrichter auch Strafanzeige bei der Polizei stellen!

Die Verbände haben die Politik aufgerufen etwas gegen Gewalt zu unternehmen. Wie man sieht, die Lokal-Politik reagiert! Was tun die Verbände zum Schutz ihrer Schiedsrichter?

Jetzt sollten auch die Verbände endlich reagieren, und die jeweiligen Rechts-/ und Verfahrensordnungen in den 21 Verbänden des DFB restriktiv einheitlich anpassen. Die zur Zeit unterschiedlichen Derivate in den 21 RuVO der Verbände müssen einheitlich bei Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter angepasst und verschärft werden! 

Die Funktionäre in den 21 Verbänden würden unglaubwürdig, haben von der Politik Verschärfungen gefordert, die wie man sieht reagiert. Die Verbände würden unglaubwürdig, wenn diese jetzt selbst nicht für Verschärfungen zum Schutz der Schiedsrichter sorgen würden!

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