Der 24. Bundesliga-Spieltag hatte es vorallem der Klassiker zwischen dem BVB und Bayern voll in sich! Das Spiel wurde geleitet vom Bremer Unparteiischen Sven Jablonski und es gab sowohl viel positive als auch negative Kritik gegenüber ihn. Im großen und ganzen erhielt er im Nachhinein aber sehr viel Lob für seine großzügige Linie, die den Spielfluss aufrecht erhielt und es so zu einem echten Topspiel machte und Besonders nicht jeden Körperkontakt abpfiff. In zwei Szenen war er aber auch besonders gefordert. Unsere Top3 des Spieltags:
Platz 1 – Sven Jablonski:
Auf Platz 1 haben wir den bereits angesprochenen Sven Jablonski der den Klassiker zwischen dem BVB – Bayern München bekam. Eine große Herausforderung für ihn, da dies auch von Tabelle her ein sehr wichtiges Spiel für beide war! Jablonski passte seine Linie dementsprechend an und war sehr großzügig in der Bewertung. So unter anderem bei der ersten Schlotterbeck-Szene, als er beim Foul an Stanisic nur gelb gab. Wie man so aus offizieller Kreise hört, wird es auch so akzeptiert, da der Ball klar gespielt wurde und dann im Zuge einer fußballtypischen Bewegung das Bein unglücklich mit der Sohle traf. Gleichwohl wird da gesagt, Rot wäre wegen dem doch sehr harten Treffersbilds, die bessere Entscheidung, jedoch jetzt etwas unter Schiedsrichtern, es wird auch ausnahmsweise wegen diesem besonders brisanten Spiels, dieses nicht nach 18 Minuten kaputt zu machen, akzeptiert. Standbild ist bei einem harten Trefferbild zwar wichtig., aber wir leben in einer realen Welt mit normalen Abläufen in normaler Geschwindigkeit.
Gelb wegen des Besteigens Zauns beim Torjubel wäre, dagegen falsch, dass es nur die Werbebande war und nicht der Zaun. Und die Szene beim Elfmeter, wo Schlotterbeck ein drittes Mal zittern musste, wurde von Jablonski regeltechnisch als korrekt ausgelegt. Hier ist der entscheidende Punkt, dass es sich um „going in the box“, da er mit dem Ball in den Strafraum zog. Hier gilt bei einem aussichtsreichen Angriff im Sttrafraum bei Ball die Orientierungsreduzierung, genau wie bei Notbremse eins herunter und somit kein Gelb.
Zusammengefasst: Sven Jablonski leitete das Beste und sehr schwer zu leitenden Klassiker und lag bei den drei Schlüsselszenen zu zweieinhalb richtig, was in etwa 95%-Quote machte. (Note: 2,5)
Platz 2 – Christian Dingert:
Christian Dingert aus Lebecksmühle war am Sonntagnachmittag bei der Partie Eintracht Frankfurt – SC Freiburg im Einsatz. Dingert landet diesen Spieltag auf Platz 1, da er jederzeit Kontrolle im Spiel hatte, eine gute Kommunikation an den Tag legte und weitestgehend souverän das Spiel über die Bühne brachte. Aufregerszenen gab es keine und am Ende gab es auch nur drei gelbe Karten in dieser Partie. Jedoch verpasste Dingert das nur in Echtzeit sehr schwer zu erkennende gelbwürdiges Foul von Matanovic an Kaua Santos (1.). (Note: 2,5)
Platz 3 – Bastian Dankert:
Bastian Dankert aus Rostock landet auf Platz 3 und bekam die Sonntagabend Partie zwischen dem HSV und RB Leipzig. Wie auch bei Dingert war Dankert jederzeit sehr souverän unterwegs, bewertete nahezu jeden Zweikampf richtig und erhielt auch im Nachhinein sehr viel Lob von den Verantwortlichen beider Mannschaften. Kritik gab es bei der Vergabe der Nachspielzeit, allerdings wird diese auch vom VAR dokumentiert und empfohlen. Unabhängig der Nachspielzeit ein sehr gutes Spiel von Bastian Dankert! (Note: 2,5)
