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Arminia siegt trotz Klos Platzverweis

Arminia Bielefeld konnte in der Bundesliga-Konferenz auswärts bei RB Leipzig mit 2:0 gewinnen. Dabei flog in der 72. Minute ihr Stürmer Fabian Klos nach einem groben Foulspiel vom Platz. Im bayerischen Derby zwischen Fürth und Augsburg gab es ebenso keinen Sieger wie in Hoffenheim bei der Partie gegen Gladbach. Eintracht Frankfurt und Union Berlin bestätigten ihren Anspruch auf die internationalen Plätze durch die knappen Siege gegen Mainz bzw. Bochum.

RB Leipzig – DSC Arminia Bielefeld 0:2 (SR: Frank Willenborg)

Kurz vor der Pause jubelten die Bielefelder. Jedoch nicht lange, denn die Fahne von Assistent Dr. Arne Aarnink ging hoch, da Wimmer bei der Entstehung im Abseits stand. Super gesehen vom Assistent. VAR Daniel Schlager bestätigte die Entscheidung.

Gute 20 Minuten vor dem Ende kam es zu einem Zweikampf zwischen dem Bielefelder Stürmer Klos und dem Leipziger Verteidiger, bei dem der Bielefelder den Leipziger übel am Fuß traf. Schiedsrichter Frank Willenborg zog zunächst die gelbe Karte, aber nach einer kurzen Überprüfung meldete sich VAR Daniel Schlager und schickte Willenborg an den Monitor zum On-Field-Review. Dort sah der Schiedsrichter ein grobes Foulspiel, weswegen er seine Entscheidung korrigierte und Klos Rot zeigte. Eine absolut korrekte Entscheidung. Treffer bei hoher Intensität, mit offener Sohle und am bzw. oberhalb des Knöchels. VAR-Eingriff war ebenso berechtigt. da hier einfach eine klare Fehlentscheidung vorliegt.

Die Szene ist vergleichbar mit der roten Karte für Davies in der vergangenen Saison, als ihn Schlager damals als Schiedsrichter in der Allianz Arena vom Platz schickte.

Eintracht Frankfurt – FSV Mainz 05 1:0

Das Spiel wurde geleitet von FIFA-Schiedsrichter Dr. Felix Brych aus München. Ihm assistierten Mark Borsch und Stefan Lupp. Als Vierter Offizieller fungierte Robert Schröder. In Köln beobachtete als VAR Robert Hartmann mit Marco Achmüller das Geschehen im Deutsche Bank Park.

In dieser Partie gab es keine strittigen und spielentscheidenden Szenen.

SpVgg Greuther Fürth – FC Augsburg 0:0

In dieser Partie gab es keine strittigen und spielentscheidenden Szenen.

VfL Bochum – 1. FC Union Berlin 0:1 (SR: Tobias Reichel)

In dieser Partie gab es keine strittigen und spielentscheidenden Szenen.

TSG Hoffenheim – Borussia Mönchengladbach 1:1 (SR: Sven Jablonski)

In der 37. Minute beschwerten sich die Hoffenheimer über eine Entscheidung von Jablonski, der nicht auf strafbares Handspiel entschied. Was war vorher passiert? Der Gladbacher Abwehrspieler Ginter blockte einen Torschuss von Kaderabek mit dem angelegtem Arm. Somit lag weder eine Vergrößerung der Körperfläche vor noch kann man Ginter eine Absicht unterstellen, da er sich mit dem gesamten Körper in die Schussbahn warf und den Arm angelegt hielt. Weiterspielen war die absolut richtige Entscheidung von Schiedsrichter Sven Jablonski, die VAR Benjamin Brand nach kurzem Check bestätigte.

Nachdem späten Ausgleich regte sich Max Eberl so auf, dass er von Schiedsrichter Jablonski die gelbe Karte sah.

Simon Schmidt

Sportjournalist Simon Schmidt aus Bayern stieg 2020 bei IG Schiedsrichter ein und übernimmt dort die wöchentliche Kolumne zur 1. Bundesliga und den Video-Assistenten. Seither ist er Mitglied des Kompetenzteams. In seiner Freizeit engagiert er sich als Fußball-Schiedsrichter und ist leidenschaftlicher Fußball-, Formel 1- sowie Technik-Fan.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Couchschiedsrichter

    Der Tritt mit der offenen Sohle aber das Bein ist leicht abgewickelt was für ein zurückziehen (kein Volltreffer) spricht. War das dann wirklich so klar und offensichtlich falsch? Ich habe meine Zweifel… Will den Ball spielen verfehlte ihn knapp trifft ihn angewinkelten bein der Fuß ist am Boden

    1. Couchschiedsrichter

      In der Zeitlupe sieht es deutlich brutaler aus. In realer Perspektive war es gelb. Da verzerrt das Bild

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