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Ermittlungen gegen Saar-Präsidium

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitglied des Präsidiums des Saarländischen Fußballverbandes

Der Schiedsrichterskandal im Saarland weitet sich aus. Wie die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage von „Fußballnews Saarland“ bestätigte wurden Ermittlungen gegen mindestens ein Mitglied des Präsidiums des saarländischen Fußballverbandes aufgenommen. Eine entsprechende Anzeige hat ein Betroffener bei der Polizeiinspektion Nordsaarland erstattet. Es handelt sich beim Präsidiumsmitglied um einen saarländischen Beamten, der neben den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, auch dienstrechtliche Ermittlungen zu befürchten hat. Wie bereits gestern die Saarbrücker Zeitung berichtete, wird auch gegen ein Mitglied der Verbandsgerichtsbarkeit des Fußballverbandes wegen des Tatbestandes der Nötigung und Strafvereitelung ermittelt.

Der Schiedsrichterskandal schwebt seit Monaten wie ein Damoklesschwert über dem Präsidium des Fußballverbandes.
Die Geschädigten glauben scheinbar nicht mehr an die immer wieder proklamierte Unabhängigkeit der Verbandsgerichtsbarkeit sowie das rechtskonforme Verhalten der Führung des Verbandsvorstandes. Weitere Ermittlungen dürften nun die Folge sein.
Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass der Verband in dem heute gefällten Urteil gegen Bebelsheim direkt den Ausschluss des Täters aus dem Verband beantragt hat und im Falle des Schiedsrichterskandals lediglich diesen prüfen wird nach Abschluss der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. So können bis dahin beide Haupttäter munter weiter Spiele leiten und Vorsitzender eines Landesligavereines sein.

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