Schiedsrichter Patrick Ittrich gibt im „Hamburger Abendblatt“ das Ende seiner Laufbahn zum Saisonende bekannt.
Der 47 Jahre alte Hamburger Polizeibeamte pfeift seit 2016 in der Bundesliga und hat bisher 90 Spiele geleitet. Seine Laufbahn ist seit vielen Jahren gekennzeichnet von langwierigen Verletzungsausfällen, die eine weitaus höhere Zahl verhindert haben. Das angestrebte Ziel von 100 Einsätzen bleibt ihm mit der Entscheidung verwehrt.
„Dies war die schwierigste Entscheidung, die ich je im Fußball getroffen habe“.
Damit hören im Sommer nun vier Schiedsrichter auf. Zuvor haben schon Deniz Aytekin (47) aus Oberasbach, Tobias Welz (48) aus Wiesbaden und Frank Willenborg (47) aus Osnabrück ihren Rücktritt verkündet.
Die Verjüngungswelle im DFB nimmt seinen Anfang. Leistungsmäßig starke Talente der zweiten Bundesliga befinden sich in der Wartespur, um die Nachfolge ananzutreten. Dazu zählen unter anderem Lars Erbst , Wolfgang Haslberger, Dr. Max Burda, Richard Hempel, Tom Bauer , Felix Bickel und Richard Hempel.
Ob Burda noch eine Chance erhalten wird ist ungewiss. Der Berliner befindet sich mit 36 Jahren an der Grenze, international kann er den Sprung nicht mehr schaffen. Mit Daniel Siebert und Felix Zwayer stehen schon zwei Berliner auf der Liste. Das war bis 2021 mit Manuel Gräfe auch so. Richard Hempel ist derzeit verletzt, befindet sich aktuell in einer Reha. Ein möglicher Aufstieg bleibt nach der Pause abzuwarten.
Ob es tatsächlich vier neue Namen in der Bundesliga geben wird ist nicht sicher. Die Liste könnte durchaus von 24 auf 22 reduziert werden. Das hätte zumindest für die Spitzenschiedsrichter ein oder zwei Spiele mehr zur Folge. Knut Kircher dürfte auch diese Möglichkeit in Betracht ziehen.
