Schiedsrichter im Mittelpunkt: Auswertung strittiger Szenen | Europa League

Schiedsrichter im Mittelpunkt: Auswertung strittiger Szenen | Europa League

9. April 2021 0 Von IG Schiedsrichter

Die Hinspiele im Europa League-Viertelfinale waren insgesamt sehr fair. Unter anderem war Daniel Siebert aus Berlin im Einsatz, der einen noch korrekten Handelfmeter verhängte und die Partie ansonsten problemlos leitete.

Von: Felix Stark; Diese Analyse stellt die erlebte Sicht des Autors dar

Dinamo Zagreb 0:1 FC Villareal (SR: Daniel Siebert)

Kevin Theophile-Catherine versuchte, eine Flanke zu blocken, bekam den Ball dann aber an den vom Körper abgestreckten Arm. Schiedsrichter Daniel Siebert entschied zu Recht auf Strafstoß für Villareal. Ein Pfiff, der korrekt war, aber bei dem man sich auch denkt, ob das denn wirklich sein muss. Aktuell liegt der Fokus noch auf der Vergrößerung der Körperfläche, sodass Siebert hier absolut richtig lag! In der nächsten Saison wird das anders aussehen, da der Fokus dann auf den natürlichen Bewegungsablauf gelegt wird, sodass man hier wohl eher kein strafbares Handspiel sehen würde. [TV-Bilder]

Ajax Amsterdam 1:2 AS Rom (SR: Sergei Karasev)

Roger Ibanez ließ im eigenen Strafraum gegen Dusan Tadic das Bein stehen, sodass dieser zu Boden ging. Schiedsrichter Sergei Karasev entschied völlig zu Recht auf Strafstoß für Amsterdam. Insgesamt eine ordentliche Leistung des russischen Referees, nachdem er für die Leitung des Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Nordmazedonien so gescholten wurde. [TV-Bilder]

FC Granada 0:2 Manchester United (SR: Artur Soares Días)

Bei einer Flanke fasste Yan Eteki Bruno Fernandes abseits des Geschehens im eigenen Strafraum ins Gesicht. Schiedsrichter Artur Stares Dias entschied auf Strafstoß für Manchester. Korrekte Entscheidung des portugiesischen Unparteiischen in einer nicht leicht zu bewertenden Situation. [TV-Bilder]

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