DFB-Lehrwart zum kuriosen Ausgleich in Trier

DFB-Lehrwart zum kuriosen Ausgleich in Trier

15. Januar 2019 0 Von IG Schiedsrichter

DFB-Lehrwart zur Partie Trier gegen Koblenz

Auf unserer Nachfrage hin schaute sich Lutz Wagner, DFB-Lehrwart und Lehrwart der Amateure, den kuriosen Treffer bei der Oberligapartie an und bewertete diese.

Ende November ereignete sich bei der Partie Eintracht Trier gegen Rot-Weiß Koblenz eine Fehlentscheidung als Schiedsrichter Jan Dennemärker Eintracht-Abräumer Godmer Mabouba mit Gelb/Rot des Feldes verwies und sogleich einen Elfmeter für Koblenz gab, den Fritsch zum 1:1-Ausgleich verwandeln konnte.

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War das richtig?

Wagner: Die richtige Entscheidung wäre gewesen: Weiterspielen bis zur nächsten Spielunterbrechung und dann verwarnen. Wenn der Schiedsrichter sofort unterbricht, ist es maximal ein indirekter Freistoß, da der Spieler nicht ins Spiel eingreift. Somit hat der Schiedsrichter einen Fehler gemacht. Das hat auch das Sportgericht festgestellt. Wie dann das Sportgericht urteilt ist ganz allein Sache der rechtssprechenden Instanzen, hier hat das Schiedsrichterwesen keinen Einfluss, da es eine Gewaltenteilung wie im öffentlichen Leben gibt. Beschweren werden wir uns sicher nicht, da der Schiedsrichter durch das Urteil noch ganz gut weggekommen ist.

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Warum weiterspielen und nicht den indirekten Freistoß?

Wagner: Es wird nur unterbrochen, wenn er ins Spiel eingreift ansonsten weiterspielen und Verwarnung in der nächsten Spielunterbrechung. Wenn der Spieler eingreift gibt es hier den direkten Freistoß/Strafstoß! und Verwarnung.

Eingriff von außen

#Videoanalyse Der Strafstoß ist falsch. Da der Spieler nicht ins Spiel eingreift, hätte es einen indirekten Freistoß geben müssen. Und wie seht ihr das?SV Eintracht Trier 05 | TuS Rot-Weiß Koblenz

Gepostet von IG Schiedsrichter am Montag, 7. Januar 2019

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