Favoriten setzen sich durch – nur Paderborn überrascht in Berlin

Favoriten setzen sich durch – nur Paderborn überrascht in Berlin

23. Dezember 2020 0 Von IG Schiedsrichter

(red/ss-fs) In den beiden Dienstagabend-Konferenzen der zweiten Runde des DFB-Pokals konnten sich die Favoriten aus Gladbach und Darmstadt gegen die Underdogs aus Elversberg und Dresden souverän durchsetzen, während die in der Bundesliga so starken Unioner gegen Paderborn und die TSG Hoffenheim in einem Elfmeterkrimi gegen Zweitligist Fürth die Segel streichen mussten. Die Schiedsrichter hatte insgesamt einen ruhigen Abend und machten einen guten Job – ganz ohne Videobeweis und besinnten sich auf ihre Rolle als alleinige Entscheidungsperson.

Von Felix Stark und Simon Schmidt

SV 07 Elversberg – Borussia Mönchengladbach 0:5 (SR: Markus Schmidt)

In der 31. Minute sah Sinan Tekerci von Elversberg sehr früh Gelb/Rot wegen unsportlichem Reklamieren von Schiedsrichter Markus Schmidt. Seine erste gelbe Karte sah er erst 5 Minuten vorher für ein rücksichtsloses Foulspiel gegen Hofmann. Kurz darauf machte die Borussia aus Gladbach das 3:0, sodass die Partie wenige Minuten nach dem Platzverweis schon entschieden war.

In der 83. Minute zeigte Schmidt auf den Punkt! Lukas Kohler brachte Herrmann mit einem leichten Stoß im eigenen Strafraum zu Fall. Hier ist schon ein deutliches Drücken zu erkennen, wenn der Gladbacher auch sehr leicht fällt. Ein Kann-Elfmeter! Julio Villalba nutze die Gelegenheit für das 5:0 der Borussia. [TV-Bilder]

TSG Hoffenheim – SpVgg Greuther Fürth 6:7 n.E. (SR: Sören Storks)

(red/fs) Marco Meyerhöfer versuchte, den Schuss des Hoffenheimers Christoph Baumgartner zu blocken, grätschte aber ins Leere. Als beide Spieler am Boden waren, rutschte Meyerhöfer in Baumgartner hinein und traf ihn an der Wade. Schiedsrichter Sören Storks ließ das Spiel allerdings weiterlaufen. Der Kontakt geschah lange nach dem Schuss, sodass es nicht klar war, ob der Ball zu diesem Zeitpunkt noch im Spiel war. Wenn ja, so hätte es hier nach dem klaren Treffer den Strafstoß geben müssen.

Ein Schuss von Anton Stach prallte vor die Füße von Sebastian Ernst. Ganz Hoffenheim reklamierte eine Abseitsposition, doch das Tor zum 1:1 zählte. Gut gesehen von Assistent Thorben Siewer, dass Ryan Sessegnon das Abseits aufhob.

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit bot sich Fürth noch die Chance auf den Siegtreffer. Sessegnon stellte im eigenen Strafraum völlig unbeholfen Barnimir Hrgota ein Bein. Storks zeigte daraufhin völlig zu Recht auf den Elfmeterpunkt. [TV-Bilder]

SSV Ulm – FC Schalke 04 1:3 (SR: Daniel Schlager)

Ulm-Torwart Reule hielt einen Schuss von Amine Hart. Der Abpraller fiel vor die Füße von Benito Raman, der locker einschob. Ulm reklamierte eine Abseitsposition, doch Lennart Stoll hob das Abseits auf. Eine schwer zu sehende Gegenbewegung für Assistent Marcel Pelgrim, der aber richtig entschied.

Malick Thiaw schlug im eigenen Strafraum am Ball vorbei und fiel mit dem kompletten Gewicht in Steffen Kienle. Schiedsrichter Daniel Schlager entschied deshalb auf Strafstoß für Ulm. Korrekte Entscheidung! [TV-Bilder]

Dynamo Dresden – SV Darmstadt 0:3 (SR: Sven Jablonski)

In dieser Partie gab es im Rahmen der Konferenz keine diskutablen Entscheidungen. [TV-Bilder]

FC Union Berlin – SC Paderborn 2:3 (SR: Frank Willenborg)

In dieser Partie gab es im Rahmen der Konferenz keine diskutablen Entscheidungen.

Eintracht Braunschweig – Borussia Dortmund 0:2 (SR: Benjamin Cortus)

Ausführlich. [TV-Bilder]

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