Osmers umsichtiger Leiter bei Pyro-Skandal, nur Diaby entwischte ihm

Osmers umsichtiger Leiter bei Pyro-Skandal, nur Diaby entwischte ihm

16. Februar 2020 2 Von IG Schiedsrichter

Leverkusens Anhänger zeigten sich beim Gastspiel in Berlin von ihrer hässlichsten Sorte. Das Spiel musste mehrfach von Schiedsrichter Harm Osmers unterbrochen werden, weil die Leverkusener Fans Pyrotechnik abgebrannt hatten. 

Wenn das Spiel durch Pyrotechnik zum Beispiel durch Rauch oder Knallkörper beeinträchtigt wird, unterbricht man als Schiedsrichter das Spiel. Wenn dann noch Personen durch Feuerwerkskörper gefährdet werden, die auf das Spielfeld fliegen, wird das Feld geräumt.

Pyro-Skandal kurz vor dem Abbruch

Normalerweise gilt als Faustregel, dass man die Teams nur einmal in die Kabine schicken soll und im Wiederholungsfall es direkt abbricht. In Berlin hat Osmers mit Sicherheit auch mit den ranghöchsten Polizeibeamten im Stadion über das weitere Vorgehen abgestimmt, denn ein Abbruch kann außerhalb des Stadions zu Krawallen führen, wo die Polizei dort die „Spielleitung“ übernehmen muss.

So eine Verantwortung kann kein Schiedsrichter übernehmen, deshalb wird ein eventueller Spielabbruch immer mit der Polizei besprochen um die Lage zu erörtern.

Was macht denn Diaby da?

Jubelt vor den Union-Fans: Leverkusens Moussa Diaby

Aber was dann Leverkusens Profi Moussa Diaby nach seinem Tor zum 3:1-Zwischenstand machte, geht ja mal gar nicht. Die gegnerischen Fans nach dieser aufgeheizten Atmosphäre mit so einer Geste zu verhöhnen und zu provozieren, ist unsportlich und hätte zwingend mit Gelb bestraft werden müssen.

Die Gelbe Karte wegen übertriebenen Torjubel ist eine Pflichtverwarnung.

Überhaupt frage ich mich das seit letztem Spieltag wieder häufiger was ist mit den Unsportlichkeiten. Aber hier darf es keine zwei Meinungen geben. Soll froh sein, dass es da einen Fangzaun gibt sonst hätte er 100 Becher am Kopf gehabt.

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