Strittige Szenen bei Osnabrück gegen Duisburg

Strittige Szenen bei Osnabrück gegen Duisburg

19. August 2021 1 Von IG Schiedsrichter

Gestern wurde das Eröffnungsspiel der 3. Liga nachgeholt und hatte einiges an Gesprächsstoff zu bieten. Wir blicken auf zwei Strafstöße, ein Abseitstor und eine Verwarnung für den Duisburger Co-Trainer.

VfL Osnabrück 0:1 MSV Duisburg (SR: Martin Speckner)

Alaa Bakir legte den Ball an VfL- Keeper Philipp Kühn vorbei und kam zu Fall. Schiedsrichter Martin Speckner entschied auf Strafstoß für Duisburg. Eine zu harte Entscheidung, es war zwar ein Kontakt vorhanden, doch rief diesen der Angreifer hervor und fädelte mit einer zusammenhängenden Sprungbewegung beim Torhüter ein. Hier wird leider generell etwas zu schnell „auf den Punkt gezeigt“. Strafstöße sollen klare Entscheidungen sein, die ohne Zutun des vermeintlich Gefoulten auftreten. [TV-Bilder – ab 01:20 Minute]

Ulrich Taffertshofer schlug im Duisburger Strafraum einen Haken, um dann vor dem vorbeirutschenden Oliver Steurer zu Boden zu gehen. Wieder gab es den Strafstoß und erneut war der Angreifer maßgeblich beteiligt. Der Osnabrücker wartete, bis ihm eine Gelegenheit geboten wurde, um bei seinem Gegner einzufädeln. Das sind zu leichte Strafstoßpfiffe, die es so nicht geben sollte! [TV-Bilder – ab 02:35 Minute]

Ulrich Taffertshofer zog aus der Distanz ab und MSV-Keeper Weinkauf konnte nur abprallen lassen. Denn Ball schob dann Maurice Trapp zum vermeintlichen Ausgleich ins Tor, doch Assistent Simon Marx hob aufgrund der Abseitsposition des Osnabrückers die Fahne. Gut gesehen! [TV-Bilder – ab 03:40 Minute]

Der Co-Trainer des MSV Duisburg, Branimir Baijic, rollte einen zweiten Ball aufs Spielfeld, während Osnabrück gerade einen Einwurf ausführte. Schiedsrichter Speckner gab hierfür die gelbe Karte. Damit bestrafte er den Duisburger zu milde, denn die Verzögerung der Spielfortsetzung der gegnerischen Mannschaft durch einen Offiziellen ist mit der roten Karte zu bestrafen. [TV-Bilder – ab 01:35:50 Minute

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