Bayerischer Fußballverband reagiert auf Hilferuf

Es ist absolut enttäuschend, dass 21 angeschriebene Landesverbände des DFB, mit wenigen Ausnahmen, keinerlei Notiz genommen haben von der schweren Krebserkrankung und dem Hilferuf des Chefredakteurs der IG Schiedsrichter, Reiner Kuhn.

Hervorzuheben ist der Bayerische Fußballverband, der zumindest den nachgeordneten Bereich informiert hat, was daraufhin zu Spenden geführt hat. Außerdem hat der Bremer Fußballverband mitgeteilt, dass keine direkte Hilfe möglich sei, weil der Betroffene nicht dem Bereich angehört. Von allen anderen Landesverbänden gab es auf das per Mail verschickte Schreiben des Kollegen Anton Dinslaken keine Reaktion.

Kuhn befindet sich seit etwa einem Monat in einem Krankenhaus in Erfurt, unterzieht sich dort einer andauernden Chemotherapie. Er ist trotz der gesundheitlichen Einschränkungen weiter in der Lage, seine langjährige intensive Tätigkeit vom Krankenbett aus fortzusetzen. Die IG Schiedsrichter ist sein Lebenswerk, dem er sich mit vollem Engagement und Herzblut widmed, und ohne ihn nicht weiter fortbestehen würde.

Zahlreiche Spenden, aktuell rund 5.400 €, sind auf den angegebenen Spendenkonten von Privatpersonen namentlich oder anonym eingegangen. Dafür sagt der in einer absoluten finanziellen Notlage befindliche und inzwischen arbeitslos gewordene Reiner Kuhn ausdrücklich herzlichen Dank.

Bei einer lebensbedrohenden Krankheit rückt alles andere – auch der Fußball – in den Hintergrund. Jeder Mensch sollte sich dessen bewusst sein: Die Gesundheit ist das höchste Gut in unserem Leben.

Wer noch helfen möchte, kann seine Spende auf eines der beiden angegebenen Konten überweisen:

DE04 8705 8000 1101 5412 50

Dieter Albrecht

42 Jahre freier Mitarbeiter beim Stader Tageblatt und Sport-Informations-Dienst, Köln, als Journalist. 20 Jahre aktiv als Schiedsrichter bis zur 5. Liga.

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