Franziska Wildfeuer ist zurück auf der Bühne der 3. Liga. Am Samstag um 14 Uhr leitet sie die Partie zwischen dem SC Verl und dem SV Meppen. Es ist zwar kein Drittliga-Debüt für die Schiedsrichterin, wohl aber ihre Rückkehr nach mehr als drei Jahren. Gemeinsam mit Fabienne Michel und Davina Haupt gehört Wildfeuer in dieser Saison zu den drei Schiedsrichterinnen im Kreis der Unparteiischen der 3. Liga.
Ganz neu ist die 3. Liga für Franziska Wildfeuer nicht. Drei Begegnungen durfte sie bereits in Deutschlands dritthöchster Spielklasse leiten. Ihr bislang letzter Einsatz liegt allerdings lange zurück: Am 20. Mai 2023 leitete sie die Begegnung zwischen Borussia Dortmund II und der SpVgg Bayreuth, die Dortmund mit 1:0 für sich entschied.
Zur Saison 2026/27 gelang Wildfeuer nun die Rückkehr in die 3. Liga. Am kommenden Samstag folgt mit der Begegnung zwischen Verl und Meppen ihr erster Einsatz nach der Rückkehr.
Drei Frauen allein unter Männern
Bemerkenswert ist dabei auch der Blick auf das aktuelle Schiedsrichterfeld. Mit Franziska Wildfeuer, Fabienne Michel und Davina Haupt gehören drei Frauen zum Kreis der Unparteiischen in der 3. Liga.
Auch wenn Schiedsrichterinnen im deutschen Fußball längst keine Seltenheit mehr sind, bleibt ihr Einsatz im höherklassigen Männerfußball etwas Besonderes. Die 3. Liga stellt dabei hohe Anforderungen: intensive Spiele, große Stadien, viel Öffentlichkeit und nicht selten ein emotionales Umfeld.
Für Wildfeuer beginnt damit gewissermaßen ein zweites Kapitel in der 3. Liga. Die ersten Erfahrungen hat sie bereits gesammelt – nun bekommt sie erneut die Gelegenheit, sich dauerhaft in dieser Spielklasse zu etablieren.
Beim Spiel in Verl wird Wildfeuer an den Seitenlinien von Alexander Roppelt und Johannes Drößler unterstützt. Als Vierter Offizieller ist Kristijan Rajkovski im Einsatz.
Franziska Wildfeuer ist also wieder da – mehr als drei Jahre nach ihrem bislang letzten Einsatz in der 3. Liga.
