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Pierre Froesch - Bürgermeister Stadt Baesweiler

Platzbetretungsverbote – Schutz der Schiedsrichter – beschlossen!

Der Bürgermeister der Stadt Baesweiler, Pierre Froesch hat auf Initiative der IG Schiedsrichter Wort gehalten. Volles Lob an den Politiker. Die Stadt Baesweiler liegt im Fussballkreis Aachen, Fussballverband Mittelrhein.

Im Kultur-/ und Sportausschuss der Stadt Baesweiler wurde am 28.11.2023 der nachfolgend wieder gegebene Beschlussvorschlag  Beschlussvorlage_271-2023 Stadt Baesweiler – Hausrecht vom Verein zum Schutz der ehrenamtliche Tätigen (Schiedsrichter und auch sonstige Ehrenamtler) EINSTIMMIG beschlossen:

Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Kultur, Partnerschaft, Sport und Vereinsförderung setzt sich für einen gewaltfreien Sport ein, in dem kein Platz für jede Form der verbalen, psychischen, sexualisierten, rassistischen oder körperlichen Gewalt ist. Die Nutzung der städtischen Sportstätten hat in diesem Geiste in einem Klima der Sportlichkeit und Fairness zu erfolgen.

Dementsprechend werden die nutzenden Vereine und Gruppen gebeten, bei Gewalt, Beleidigungen oder Diskriminierungen in bzw. auf städtischen Sportstätten gegebenenfalls konsequent alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, entsprechende Sachverhalte, die strafrechtlich relevant sein könnten, bei einer Strafverfolgungsbehörde anzuzeigen und insbesondere Haus- und Platzverbote auszusprechen sowie die Sachverhalte bei der Stadtverwaltung zu melden.

Der Bürgermeister Pierre Froesch erläuterte den um neben den Schiedsrichtern noch um andere Ehrenamtler erweiterten Beschlussvorschlag in der Sitzung und stellte sich voll und ganz hinter den Schutz dieses Personenkreises. Der Bürgermeister und die anwesenden Sitzungsmitglieder verurteilen jedwede Form von Gewalt. Gleichlautend haben von den Ausschuss-Mitgliedern Herr Koch und Frau Beckers das Wort ergriffen.

Die Stadt Baesweiler schliesst mit den Sportvereinen für die städtischen Sportanlagen und Hallen Nutzungsverträge mit den Vereinen und tritt diesen das Hausrecht ab. In erster Linie kann also der Verein zunächst selbst sofort das Hausrecht ausüben, Störer oder Gewalttäter vom Platz verweisen und ein Platzbetretungsverbot aussprechen. 

Dieses vom Verein ausgesprochene Betretungsverbot wäre der Stadtverwaltung zu melden, die dann weitere rechtliche Schritte einleitet.

Das ist ein Wort Herr Bürgermeister Froesch. Der Beschluss in der Stadt Baesweiler hat Vorbild Charakter. Gemeinsam werden wir es schaffen die Chaoten vom Platz zu bringen. Der Fussball braucht definitiv solche Gewalttäter nicht. Es bleibt die Hoffnung das weitere Städte und Gemeinden diesem Muster-Beschlussvorschlag der Stadt Baesweiler folgen.

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Anton Dinslaken

Dipl. Kaufmann Anton Dinslaken ist neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Schiedsrichter zudem Mitglied im Bundesverband der Fachjournalisten e.V. (Bdfj).

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