DFB-intern | DFB kritisiert VAR-Eingriff in Aue

DFB-intern | DFB kritisiert VAR-Eingriff in Aue

3. Oktober 2019 17 Von IG Schiedsrichter

Einen Flankenball ließ Aue-Keeper Martin Männel prallen

Die DFB-Schiedsrichter-Komission wertet nach jedem Spieltag verschiedene  Situationen aus und stellt sie in ein Portal. So auch nach Videobeweis aberkannten Dynamo-Tor im Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue. 

Wie der DFB mitteilte, war der Eingriff des Video-Assistenten sowie die Rücknahme des Treffers durch Schiedsrichter Robert Hartmann falsch.

Was war passiert?

Bei einer Flanke in den Strafraum der Gastgeber versuchte Aue-Keeper Martin Männel den Ball abzufangen. Gleichzeitig versuchten zwei Verteidiger und ein Stürmer von Dresden den Ball zu klären bzw. im Tor unterzubringen. Als Männel den Ball fangen konnte, kam es zum Luftkontakt mit dem Dresdner Stürmer und daraufhin ließ Männel den Ball fallen. Wie man anschließend sieht, ging hier keine gezielte Aktion des Stürmers in Richtung Torwart aus und auch kein ,,Unterlaufen/Unterbauen“. Es war eine ganz normale Sprungbewegung ohne dem Ziel, den Torwart zu behindern bzw. zu foulen. Somit hätte der anschließende Treffer von Moussa Koné zählen müssen. (Video).

 

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