Schalke bei Sorgen-Welz doppelt im Glück: Gepfiffen nicht geleitet

Schalke bei Sorgen-Welz doppelt im Glück: Gepfiffen nicht geleitet

5. Oktober 2019 0 Von IG Schiedsrichter

Schalke 04 holte im Westduell gegen den 1. FC Köln nur einen Punkt. Der Effzeh hätte in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielen können, doch das Alu war im Weg. Doch die darauffolgende verwandelte Ecke von Jonas Hector bringt den Punkt gegen Schalke.  

Tobias Welz mit einer in Halbzeit 1 eher sehr schlechten Spielleitung. Bereits nach 20 Sekunden hätte er ein deutliches Zeichen setzen können, wenn er dem Kölner Katterbach für ein sehr rücksichtslosen Einsatz gegen Caligiuri Gelb gezeigt hätte. Das wäre ein sehr klares Signal an alle gewesen, dass Welz heute gar kein Lust auf solche Fouls hat.

Doch scheinbar war dem nicht so und so kam es wie es kommen musste. Das Spiel flog ihm um die Ohren. Immer wieder kamen kleine Fouls zustande und die häuften sich. So musste Welz in den ersten 45 Minuten insgesamt 5 mal an die Brusttasche greifen. Davon abgesehen war die zweite gelbe absolut falsch, als Kotterbach klar den Ball spielte.

Das Spielmanagement war somit leider überhaupt nicht gut. Für klare Fouls gab es nichts, für eher kleinere harmlosere Fouls gab es sofort Gelb. Das war dann auch der Grund, warum so viele Karten auf dem Konto waren. Welz musste schließlich die kleinliche Linie durchziehen.

Nach gut einer Stunde reklanuerte Köln ein vermeintliches Handspiel von der Schalker Nr. 18. Tobias Welz pfiff nicht und auch aus Köln gab es keinen Hinweis. Zurecht! Zwar ist der Arm unnatürlich oben aber da ist dem Schalker keine Absicht zu unterstellen, da der Ball aus einem halben Meter vom eigenen Körper an den Arm sprang. Da kannman den Arm nicht mehr so schnell weggekommen.

Springt der Ball vom eigenen Körperteil an die Hand, ist nicht auf strafbares Handspiel zu unterscheiden.

Vier Minuten später gab es Gelb für Schalkes Bastian Oczipka. Der Schalker leistete sich ein rüdes Foul mit der offenen Sohle, der hier Glück hatte, dass er wenige Zentimeter nach außen abrutschte. Ansonste hätte er nach dem Zweikampf an Schaub auch Rot sehen können.

Noch mehr Glück hatte eine Minute später hatte der bereits verwarnte Schalkes Sané, der mit der offenen Sohle in den Zweikampf ging. Sein Gegenspieler wich sogar noch aus und trotzdem traf der Abwehrmann den Kölner. Dafür hätte es eigentlich die zweite Gelbe Karte geben müssen und folglich auch den Platzverweis.

Fazit: Tobas Welz ist sich seiner Linie von Anfang bis Ende treu geblieben, jedoch was das alles ein stückweit zuviel des Guten. Mindestens ein Platzverweis (mit Pech auch Rot für Oczipka) wären definitiv möglich gewesen bzw. hätte er geben müssen. Alles in allem keine gute Leistung des zwar pfeifenden aber nicht leitenden Schiedsrichters.

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