Schiedsrichter im Mittelpunkt: Auswertung strittiger Szenen

Schiedsrichter im Mittelpunkt: Auswertung strittiger Szenen

29. September 2018 1 Von Redaktionsmitglied

Schiedsrichter haben es nicht leicht. sie müssen 22 Spieler im Auge behalten und haben keine Zeitlupe. Wir nehmen zwei Szenen des 10. Spieltages der 3. Liga noch einmal unter die Lupe. 🔍

FC Kaiserslautern 2:1 Sportfreunde Lotte (SR: Patrick Alt, Heusweiler)

Nachdem auf der anderen Seite Jan Löhmannsröben nach einem Kontakt mit Rosin vergeblich einen Elfmeter gefordert hatte, kam Rahm bei einem weiten Ball im FCK-Strafraum zum Kopfball und setzte diesen an den Pfosten. Wenig später trafen die Gäste tatsächlich noch: Nach einem Pfostenschuss von Chato traf Al-Hazaimeh aus abseitsverdächtiger Position im Nachschuss – wieder einmal kassierte der FCK ein Gegentor in der Nachspielzeit.

IG-Schiedsrichter: Ich sehe da schon einen kleinen Kontakt am Fuß von Löhmannsröben. Viel war es wirklich nicht. Fraglich ist, ob das reicht. Löhmannsröben fällt mir da ein bisschen zu theatralisch und spektakulär. Aber wenn er gepfiffen worden wäre, dürfte man sich nicht beschweren. Sicher kein Muss-Elfmeter.

Der Anschlusstreffer hätte allerdings nicht zählen dürfen, da sich Al-Hazaimeh zunächst einige Meter im passiven Abseits befand. Als der Ball vom Pfosten zurückprallte, entsteht keine neue Spielsituation sodass aus der passiven eine aktive Abseitsstellung wurde.

Karlsruher SC 2:0 Energie Cottbus (SR: Robert Schröder, Hannover)

Nach knapp einer halben Stunde zeigte der Unparteiische sowohl Damian Roßbach als auch Marvin Pourie die Gelbe Karte nachdem er einen Cottbuser geschubst hatte. Mit zweimal Gelb genug und auch definitiv ausreichend bestraft.

SV Meppen 4:2 Eintracht Braunschweig (SR: Sören Storks, Velen)

In der 35. Minute forderte Meppen einen Strafstoß. Doch die Pfeife vom Schiedsrichter blieb stumm. Auf den ersten Blick ist würde ich da Sören Storks folgen. Je öfter ich das sehe umso sehe ich dort einen Kontakt am Fuß allerdings, wie in Kaiserslautern fällt er mir da zu spektakulär und theatralisch. Auch hier sicher keine klare Fehlentscheidung, aber wenn er gepfiffen worden wäre, dürfte man sich nicht beschweren.

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