Stuttgart geht mit 0:3 baden

Stuttgart geht mit 0:3 baden

2. November 2018 0 Von Redaktionsmitglied

Der VfB Stuttgart steckt weiterhin tief in der sportlichen Misere – auch unter dem neuen Trainer Markus Weinzierl. Der Nachfolger von Tayfun Korkut betreute die Schwaben bislang dreimal, jeweils setzte es ein 0:4 (gegen Borussia Dortmund, bei der TSG 1899 Hoffenheim). Am heutigen Freitagabend folgte gegen Eintracht Frankfurt eine 0:3-Niederlage.

Quasi von Beginn an ein Einbahnstraßenfußball der Eintracht. Bereits nach vier Minuten landete der Ball im Netz, doch es zählte nicht!  Danny da Costa schlug einen langen Ball in die Spitze, Rebić legte per Kopf quer. Sein Kollege Jović zog aus 14 Metern ab, abgefälscht landete der Ball wieder bei Rebić. Aus deutlicher Abseitsposition schob der Kroate ein. Zunächst hätte der Treffer gezählt, dann griff die Videoassistentin Bibiana Steinhaus zurecht ein. Die Assistenten sind angehalten im Zweifel die Fahne untenzulassen damit der Video-Assistent noch eingreifen kann. Für den fachkundigen TV-Zuschauer nicht zu verstehen, warum er bei diesem deutlichen Abseits die Fahne nicht gleich gebracht hat. Das ist aber die Anweisung, damit der VA noch eingreifen kann, sonst wäre im Zweifel eine relativ gute Torgelegenheit zunichte gemacht.

Zwei Minuten später sah der Frankfurter  Filip Kostić die frühe Einstiegskarte. Kostić traf mit einer bösen Grätsche das Sprunggelenk von Maffeo. Mit Gelb war er noch gut bedient. Eine weitere Verwarnung sah Sebastian Haller drei Minuten vor der Pause. Haller schoss bei seiner Grätsche gegen Gentner über das Ziel hinaus. Für ein wenig Kartengleichheit sorgte dann Schiedsrichter Sven Jablonski mit dem Pausenpfiff. Das erste Stuttgarter Foul in Halbzeit eins wurde gleich bestraft: Ascacíbar legte den enteilenden de Guzmán per Grätsche und sah die dritte Karte der Partie.

Dann traf Stuttgart, bekam das Tor aber zurecht nicht anerkannt. Aogo stand zwei Meter im Abseits, als er einen Schuss von Mitspieler Maffeo abblockte. Den Abpraller brachte Özcan zwar im Netz unter, verkürzen konnte er damit aber nicht, da Assistent Johann Pfeifer alles richtig gesehen hatte.

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