Zwayer: Es war ein tolles Gefühl“

Zwayer: Es war ein tolles Gefühl“

19. Februar 2022 3 Von Reiner Kuhn

Reichlich ein Vierteljahr hat Felix Zwayer seine Schiedsrichterkarriere an den Nagel gehängt, umso einige Dinge mit dem BVB zu bereinigen. Nach dem Topspiel gegen den FC Bayern zog er den Frust der Westfalen aufsich.

Nach seinem ersten Spiel nach seiner Pause stellte er sich den Medienververtretern.

Felix Zwayer: „Es ist natürlich ein tolles Gefühl. Ich hatte tatsächlich eine lange Pause in der ich viele Erkenntnisse gesammelt, viel nachgedacht habe aber immer im Hinterkopf die große Leidenschaft die Schiedsrichterei. Die Frage war dann irgendwann hat man die Kraft, die Klarheit wieder auf den Platz zurückzukehren. Die Gedanken dazu hab ich mir gemacht. Am Ende waren es Gedanken die mich nicht hundertprozentig dazu überzeugen konnten, in welche Richtung auch immer, dass man zu dem Schluss kommt, man muss es probieren und ich bin sehr froh, dass ich es getan hab, weil es mir sehr viel Freude gemacht hat.“

Hats die Tage davor schon gekribbelt?

Zwayer: „Die Vorfreude war dominant. Endlich wieder in ein Fußballstadion und auch der Aufgabe die einen große Freude bereitet und die mich ein Leben lang begleitet der wieder nachzugehen. Und insofern war es sehr schön.“

Haben Sie etwas anderes gemacht als vorher?

Zwayer: „Ich glaube nicht das die Herangehensweise ins Spiel eine andere war wie vorher. Ich hab auch nicht über die Inhalte als Schiedsrichter nachgedacht, sondern über die Inhalte im Leben, über die Bedeutung der Schiedsrichterei im Leben, über persönliche Dinge und ich glaube das es insgesamt so ist wenn man so einschneidende Erlebnisse hat das man sich damit befasst. Sich als Mensch verändert oder daran wächst oder zumindest aus den Geschehnissen etwas mitnimmt wenn man so etwas merkt dann ist es menschlich. Für mich hab ich es jetzt in der Spielleitung nicht festgestellt, aber möglicherweise ist das auch ein Prozess der fortgeführt wurde.“

„Ich bin bereit, bin fit und bin da und möchte in nächster Zeit nichts anderes machen, wie es die letzten 20 Jahre in meinem Leben als Schiedsrichter in den letzten 12, 13 Jahre in der Bundesliga. Ich werde eingeteilt, werde eingesetzt und werde immer bereit sein für die Aufgaben die Anstehen.“

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