Bayer zu schwach für Bayern

Bayer zu schwach für Bayern

4. Juli 2020 2 Von IG Schiedsrichter

Rekordpokalsieger FC Bayern München war auch im 76. Pokalfinale souverän und erfolgreich. Bayer 04 Leverkusen hatte in der zweiten Hälfte gute Chancen konnten die Bayern aber nicht in Verlegenheit bringen.

Die Partie war von Beginn an sehr umkämpft, sodass Schiedsrichter Tobias Welz sofort gefordert. Nach einem übermotivierten Einsteigen von Tapsoba, der Lewandowski in der Rücken sprang, resultierte dann auch der Freistoß, den David Alaba in der 16. Minute zur Münchener Führung verwandelte. Nach 24 Minuten erhöhte Serge Gnabry zum 2:0 für Bayern.

Leverkusen setzte dann das ein oder andere körperliche Zeichen. Zunächst kam Havertz noch mit einer Ermahnung davon, ehe Wendell nach einem harten Einsteigen die erste gelbe Karte erhielt.
Auf beiden Seiten gab es auch viele Abseitspositionen, wobei die Assistenten Rafael Foltyn und Martin Thomsen durchweg Recht behielten, mit Rücksicht auf die Anwendbarkeit des VAR aber die Fahne meist spät hoben.

In der zweiten Halbzeit ging es zunächst mit Toren weiter. Nach 60 Minuten legte sich Lukas Hradecky einen Distanzschuss von Robert Lewandowski unglücklich ins eigene Tor. Wenige Minuten später erzielte Sven Bender den Treffer zum 1:3, als er einen Kopfball mit aller Entschlossenheit ins Tor vollendete. Die nächste gelbe Karte sah dann nach 66 Minuten Robert Lewandowski, der zunächst selbst hart bearbeitet wurde, dann aber zum Revanchefoul ansetzte und seinem Gegner voll auf den Fuß stieg.

Kurz vor Schluss machte Robert Lewandowski mit seinem Tor zum 4:1 den Deckel drauf. In der letzten Minute erzielte Leverkusen dann noch ihr zweites Tor. Zunächst war der Ball wohl nicht komplett hinter der Torlinie. Dennoch wurde auf Abseits entschieden, was nicht korrekt war. Gleichzeitig erkannte VAR Zwayer ein Handspiel von Davies, was zum berechtigten Strafstoß führte.

Fazit: Tobias Welz leitete ein unkompliziertes Finale sehr souverän und war immer Herr der Lage.

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