Nach brutaler Attacke in Rüssingen: Termin steht fest

Nach brutaler Attacke in Rüssingen: Termin steht fest

26. November 2019 0 Von IG Schiedsrichter

Nachdem einigen Spielern beim Verbandspokal die Sicherungen durchbrannten und es auf dem Platz zu wüsten Schlägereien gekommen ist und sogar am Ende der Assistent per Faustschlag niedergestreckt wurde, wurde der Termin von der Spruchkammer festgesetzt.

Beim Stand von 1:0 für Rüssingen hatte der TuS den zweiten Platzverweis kassiert. Daraufhin kam es zur Rudelbildung. Auf dem Video ist zu sehen, wie der Assistent durch den Schlag des Rüssingers zu Boden geht.

Der Unparteiische kam immerhin wieder auf die Beine und konnte den Platz ohne Hilfe verlassen. Waldalsgesheim wird wohl am grünen Tisch in das Finale einziehen.

Am 2. Dezember findet in dieser Sache nun die erste Verhandlung vor dem Sportgericht mit sehr erfahrenen Juristen statt, nachdem alle Beteiligten auf Grundlage des § 25 Rechts- und Verfahrensordnung zu Stellungnahmen durch den Staffelleiter aufgefordert wurden. Die Höchststrafe im Südwestdeutschen Fußballverband, die ein Sportgericht derzeit verhängen kann, beträgt drei Jahre. Alles was darüber hinaus geht, muss vom Präsidium genehmigt werden.

EILMELDUNG | Heute wurde das SWFV-Verbandspokalhalbfinale nach Tätlichkeit gegen den Assistenten abgebrochen!

Gepostet von IG Schiedsrichter am Mittwoch, 20. November 2019

Die aktuelle Straftabelle: StrafOrdnung_28.06.2019

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