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Mehr Schatten als Licht

Hier ist mein Fazit zur Schiedsrichter-Bilanz bei der Fußball-WM mit Einschätzungen des zu Felix Zwayer und das Finale: 

Obwohl viele Schiedsrichter gute Leistungen zeigten, überwogen am Ende die negativen Eindrücke. Die Unparteiischen standen regelmäßig im Mittelpunkt der Kritik – was dem Grundsatz widerspricht, dass gute Schiedsrichter auf dem Platz eigentlich gar nicht auffallen sollten.

Hauptkritikpunkte

1. ​Zu devot gegenüber Spielern und Teams:

​Fehlende Transparenz und schlechte FIFA-Kommunikation,weniger zur Verfügung gestelltr Kameras.

2. Torhüterschutz: Die Vorgabe der FIFA, Torhüter stärker zu schützen, wurde viel zu spät . Aus der deutschen Mannschaft gegen Paraguay für Unverständnis. Dabei nenne ich nannte die Informationspolitik in diesem Punkt eine „Katastrophe“.

3.​Unruhige Spielführung: Das Ziel, einen flüssigen Spielverlauf zu gewährleisten, ging teilweise schief. Großzügige Linien führten in manchen Partien (wie im Halbfinale Argentinien gegen England) dazu, dass Spiele drohten, aus dem Ruder zu laufen.

4. ​Absoluter Tiefpunkt: Politische Einflussnahme (Fall Balogun):

​Der US-Amerikaner Folarin Balogun erhielt im Sechzehntelfinale eine Rote Karte. Nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino wurde die Sperre für das Achtelfinale jedoch aufgehoben.

​Deutlich wird kritisiert, dass der brasilianische Schiedsrichter Raphael Claus mit dem Platzverweis alles richtig gemacht habe, von der FIFA aber nicht durch eine Ansetzung im weiteren Turnierverlauf gestärkt wurde.

​Kritik an der Führung (Infantino & Collina):

​Die Schuld an den Verhältnissen wird primär bei der FIFA-Führung um Gianni Infantino und dem Chef der FIFA-Schiedsrichterkommission, Pierluigi Collina, gesehen. Der Verband habe massiv an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Zudem kritisiere ich, dass der brasilianische Schiedsrichter Raphael Claus mit dem Platzverweis alles richtig gemacht habe, von der FIFA aber nicht durch eine Ansetzung im weiteren Turnierverlauf wurde.

Was auch auf Felix Zwayer (46) zutrifft. Wurde bei seinem WM-Debüt und wohl bei seiner ersten und letzten Fußball-WM in nur zwei Gruppenspielen aus politischen Gründen ausgebotet. Die Verletzung in seinem Spiel war sein Pech, allerdings war das die Folge einer Muskelverhärtung da er gedehnt wurde. Degradiert von Collina war die Neuendorf-Kritik an Infantino und der FIFA.

Positivbeisiele

​Das Finale: Im Endspiel zwischen Spanien und Argentinien zeigte der slowenische Schiedsrichter Slavko Vincic eine durchweg souveräne Leistung. Für Schmunzeln sorgte lediglich eine Szene, in der er den Spanier Alex Baena versehentlich kurz mit Freistoßspray ansprühte und sich umgehend entschuldigte.

​Forderung für die Zukunft.

​Die FIFA muss in Schiedsrichterfragen künftig transparenter agieren und sich strikt gegen politische Einflussnahme wehren.

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